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IP/02/567

Brüssel, den 16 April 2002

Europäische Kommission wählt im Rahmen des Hochschulkooperationsprogramms TEMPUS neue Projekte aus und vergibt Stipendien Gesamtvolumen: 30 Mio. EUR

Zugunsten der westlichen Balkanstaaten und der Länder in Osteuropa und Zentralasien hat die Europäische Kommission auf Vorschlag der für Bildung und Kultur zuständigen EU-Kommissarin Viviane Reding im Einvernehmen mit Chris Patten, EU-Kommissar für Außenbeziehungen, heute ein Bündel europäischer Projekte genehmigt und Anträge auf Stipendien bewilligt. Bezuschusst werden die für die erstgenannten Länder ausgewählten neuen Projekte und Stipendien mit insgesamt 14,1 Mio. Euro, während sich für die zweitgenannten die finanzielle Unterstützung auf 15,3 Mio. Euro beziffert. Unter dem Programm TEMPUS werden gemeinsam von den Hochschulen der Mitgliedstaaten und aus Drittländen, die an dem Programm mitwirken, Projekte zur Schaffung von Netzen für eine nachhaltige Kooperation verwirklicht und Mobilitätsstipendien für Lehrkräfte und Studierende bereit gestellt.

„Von der Vielfalt und Qualität der Projekte, für die sich die Kommission in dieser neuen TEMPUS-Förderrunde entschieden hat, bin ich wieder einmal beeindruckt. Dank dieses Programms entstehen weitere neue Hochschulnetze, die sich vom Mittelmeer bis zu den Grenzen nach Asien spannen. Wie Chris Patten und ich selber bereits in unserer Mitteilung vom Juli 2001 über die Beziehungen zwischen der EU und den Drittländern im Bereich Hochschulbildung unterstrichen haben, ist die Zeit reif für eine Intensivierung der Verbindungen unserer Hochschulen mit den Drittländern und für die Schaffung führender Fachzentren für Hochschulbildung in Europa als attraktive Anreize für noch mehr Studierende aus sämtlichen Teilen der Welt. Der Erfolg, den TEMPUS verbucht, beweist, welch großer Bedarf auf diesem Gebiet besteht", bemerkte das Kommissionsmitglied Viviane Reding.

46 Projekte und 48 Stipendien im Rahmen von TEMPUS III/ CARDS ausgewählt

TEMPUS III, mit einer Programmlaufzeit ab dem Jahr 2000 bis zum Jahr 2006, dient zur Verwirklichung gemeinsamer europäischer Projekte und zur Schaffung von Netzverbunden zwischen Hochschuleinrichtungen aus der EU und folgenden Ländern: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Kroatien, Serbien und Kosovo. Komplementär zu diesen Networking-Projekten fungieren Mobilitätsstipendien.

Die europäischen Projekte stellen insbesondere darauf ab, die Einrichtungen in den Partnerländern zu konsolidieren, neue Lehrveranstaltungsangebote einzuführen, das Management an den Hochschulen zu verbessern und Systeme für ständige Weiterbildung einzurichten. Durch das Zustandekommen von Hochschulnetzen trägt TEMPUS zur Propagierung vorbildlicher Praktiken bei; gleichzeitig wird mit dem Programm der Ausbau regionaler Kooperationen im Bereich der Hochschulbildung gefördert.

Die Mittel zur Finanzierung der 46 Projekte und 48 Stipendien belaufen sich auf 14,1 Mio. Euro. Die technische Unterstützung für die Durchführung des Programms übernimmt die Europäische Stiftung für Berufsbildung, Turin.

43 Projekte und 74 Stipendien im Rahmen von TEMPUS/TACIS ausgewählt

Das Programm TEMPUS III gilt auch für folgende osteuropäische und zentralasiatische Staaten, die sich an dem Programm TACIS beteiligen: Armenien, Weißrussland, Kasachstan, Kirgistan, Georgien, Moldau, Mongolei, Russland, Ukraine und Usbekistan.

Von ihrer Zielsetzung her entsprechen die europäischen Projekte für diese Länder genau den Vorhaben für die westlichen Balkanstaaten. Zusätzliche Komponente bilden hier allerdings Fördermaßnahmen zur Schaffung eines Netzverbundes zwischen Hochschuleinrichtungen im Hinblick auf Erleichterung der Mobilität der Studierenden in Russland und der Ukraine.

Die zur Finanzierung der 43 ausgewählten Projekte und 74 Mobilitätsstipendien benötigten Haushaltsmittel belaufen sich auf 15,3 Mio. Euro.

Nähere Auskünfte zu den ausgewählten Projekten erteilt der für Bildung und Kultur zuständige Sprecher.


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