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Klassische Schweinepest in Deutschland und Spanien

European Commission - IP/02/548   11/04/2002

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IP/02/548

Brüssel, 11 April 2002

Klassische Schweinepest in Deutschland und Spanien

Der Ständige Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit befürwortete Vorschläge der Europäischen Kommission in Bezug auf die klassische Schweinepest in Deutschland und Spanien. Für Deutschland wurde nach Ausbrüchen der Schweinepest die Ausfuhr von lebenden Schweinen und Samen, Eizellen und Embryonen aus einem Teil des Landes Rheinland-Pfalz verboten. Für Spanien werden die bereits bestehenden Maßnahmen, die bis zum 30. April gelten, bis zum 31. Mai verlängert. Die Kommission wird die Vorschläge in den nächsten Tagen verabschieden. Der Ausschuss wird die Situation auf seiner nächsten Sitzung am 7./8. Mai erneut prüfen.

Deutschland

Ausbrüche der klassischen Schweinepest bei Hausschweinen treten in Deutschland gelegentlich in Gebieten auf, in denen das Vorhandensein der Seuche bei Wildschweinen bekannt ist. Entsprechende Einschränkungen sind in diesen Gebieten bereits in Kraft. Am 5. April wurde jedoch ein Ausbruch der klassischen Schweinepest im Kreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz bestätigt, außerhalb des wegen der klassischen Schweinepest bei Wildschweinen festgelegten Sperrbezirks. Die deutschen Behörden haben Maßnahmen gemäß der Richtlinie 2001/89/EG des Rates vom 23. Oktober 2001 zur Bekämpfung der klassischen Schweinepest getroffen.

Da die Situation jedoch noch in Bewegung ist, beschloss die Kommission, als Übergangsmaßnahme der EU die Ausfuhr lebender Schweine sowie von Samen, Eizellen und Embryos aus Rheinland-Pfalz zu untersagen, mit Ausnahme der Gebiete östlich des Rheins.

Die Kommission wird den Vorschlag nunmehr formell verabschieden. Die Maßnahme tritt unmittelbar in Kraft und gilt bis zum 30. Juni 2002.

Spanien

Trotz aller Beschränkungen, die seit mehreren Monaten gelten, werden weiter Ausbrüche der klassischen Schweinepest aus der Comarca Osona in der Provinz Barcelona gemeldet. Der zwölfte Ausbruch in diesem Jahr wurde nunmehr bestätigt.

Angesichts der Lage werden die bestehenden Maßnahmen, einschließlich des Verbots der Ausfuhr von lebenden Schweinen und Samen, Eizellen und Embryos aus der Provinz Barcelona und den Comarcas Ripollès, Garrotxa und Selva in der Provinz Gerona in der autonomen Region Cataluña, die bis zum 30. April gelten, bis zum 31. Mai verlängert.

Die Kommission und die Mitgliedstaaten ersuchen Spanien und Deutschland, wachsam zu bleiben und alle erdenklichen Maßnahmen zur Ausrottung der Seuche zu treffen. Die Kommission steht ständig in engem Kontakt mit den deutschen und spanischen Behörden und wird über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden gehalten.


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