Navigation path

Left navigation

Additional tools

Aktionsplan Finanzdienstleistungen: Führende Wirtschaftsteilnehmer beraten gemeinsam über Fortschritte und weitere Impulse

European Commission - IP/02/271   19/02/2002

Other available languages: EN FR

IP/02/271

Brüssel, 19. Februar 2002

Aktionsplan Finanzdienstleistungen: Führende Wirtschaftsteilnehmer beraten gemeinsam über Fortschritte und weitere Impulse

Auf Einladung der Europäischen Kommission werden führende Vertreter der Europäischen Institutionen, der Regulierungsbehörden und der Finanzdienstleistungsbranche am 22. Februar in der Bibliothèque Solvay in Brüssel zu einem Meinungsaustausch über die Fortschritte bei der Integration der europäischen Finanzdienstleistungsmärkte zusammenkommen. Die Halbzeitbilanz über den im Mai 1999 angenommenen Aktionsplan Finanzdienstleistungen (siehe IP/99/327) soll Aufschluss geben den aktuellen Stand der Dinge und den noch bestehenden Handlungsbedarf im Hinblick auf die vollständige Umsetzung des Aktionsplanes bis 2005. Zu den Anwesenden sprechen werden Kommissionspräsident Romano Prodi, Binnenmarktkommissar Frits Bolkestein, der für Wirtschaft und Finanzen zuständige Kommissar Pedro Solbes, der amtierende Präsident des Rates "Wirtschaft und Finanzen" Rodrigo de Rato y Figaredo und der belgische Finanzminister Didier Reynders. Weitere Redner werden der dänische Finanzminister Thor Pedersen und Baron Alexander Lamfalussy sein, der dem Ausschuss der Weisen über die Regulierung der europäischen Wertpapiermärkte vorsaß. Christa Randzio-Plath, Vorsitzende des Wirtschafts- und Währungsausschusses des Europäischen Parlamentes, wird ebenfalls an dieser Sitzung teilnehmen..

Kommissionspräsident Prodi erklärte: "Die Halbzeitbilanz soll vor dem Gipfel in Barcelona am 15. und 16. März für neue Impulse sorgen. Dort will nämlich die Kommission darauf drängen, dass die Staats- und Regierungschefs die entscheidenden Beschlüsse im Bereich der Finanzdienstleistungen fassen, damit wir unser Ziel, Europa bis 2010 zur wettbewerbsfähigsten Wirtschaft der Welt zu machen, erreichen".

Binnenmarktkommissar Frits Bolkestein fügte hinzu: "Durch die Schaffung eines echten europäischen Marktes für Finanzdienstleistungen können wir die Kapitalkosten senken, mehr Arbeitsplätze schaffen und die Auswahl für die Verbraucher erhöhen. Mit Hilfe der Bilanz wollen wir feststellen, wie weit wir bisher gekommen sind, was noch zu tun bleibt und wie wir dabei am besten vorgehen und ob angesichts der Marktentwicklungen seit der Lancierung des Aktionsplans zusätzliche Maßnahmen vonnöten sind"

Der Runde Tisch der europäischen Wirtschaft zum Thema Finanzdienstleistungen wird durch die Teilnahme seines Vorsitzenden Pehr Gyllenhammar ebenfalls einen Beitrag zu der Bestandsaufnahme leisten. Der Runde Tisch ist ein Wirtschaftsgremium, in dem viele der größten europäischen Finanzinstitute vertreten sind. Von ihm wurde vor kurzem ein Bericht über die Vorteile der finanziellen Integration Europas erstellt. Die Finanzwirtschaft wird bei der Diskussion am Vormittag durch Amelia Fawcett, Geschäftsführerin und Vorstandsmitglied bei Morgan Stanley (Europa), und am Nachmittag durch den Vorstandsvorsitzenden der Allianz, Henning Schulte-Noelle, vertreten sein.

Die Bilanz ist Teil einer Reihe von Schritten im Vorfeld der Gipfels von Barcelona. Die Schlussfolgerungen, zu denen die Teilnehmer gelangen, werden am 26. Februar in die 14. Sitzung der Politischen Gruppe "Finanzdienstleistungen" einfließen, in der sich die Vertreter der Finanzminister treffen, und anschließend auf der Ratstagung der Finanzminister am 5. März erörtert werden.

Das genaue Programm der Halbzeitbilanz ist unter folgender Internet-Adresse abrufbar:

http://ec.europa.eu/internal_market/en/finances/actionplan/index.htm.


Side Bar

My account

Manage your searches and email notifications


Help us improve our website