Navigation path

Left navigation

Additional tools

MKS: Kommissar David Byrne begrüßt die Empfehlungen des Europäischen Parlaments

European Commission - IP/02/1902   17/12/2002

Other available languages: EN FR

IP/02/1902

Brüssel, 17. Dezember 2002

MKS: Kommissar David Byrne begrüßt die Empfehlungen des Europäischen Parlaments

David Byrne, Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz, begrüßte den Bericht zur Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche, der heute im Europäischen Parlament angenommen wurde. Als Reaktion auf die MKS-Krise 2001 setzte das Parlament einen nicht-ständigen Ausschuss ein, der die EU-Politik bewerten, die Bewältigung und die Folgen der Epidemie analysieren und Vorschläge für politische Konzept ausarbeiten sollte.

Byrne wörtlich: „Ich beglückwünsche das Europäische Parlament zu seinen intensiven Bemühungen und begrüße seine Empfehlungen, von denen die Kommission zahlreiche bereits übernommen hat. Morgen wird die Kommission eine neue Richtlinie zur Bekämpfung der Maul- und Klauenseuche vorlegen. Ich habe eng mit dem nichtständigen Ausschuss zusammen gearbeitet, und ich freue mich über seine positive Einschätzung der Rolle der Kommission bei der Bewältigung der Krise im vergangenen Jahr."

Eine Schlüsselempfehlung des Parlamentsberichts betrifft die Aufhebung der Einfuhrausnahmen für persönliches Gepäck und kleine Mengen tierischer Produkte, ein Aspekt, der durch einen am 1. Januar 2003 in Kraft tretenden Beschluss der Kommission geregelt ist. Das Parlament empfiehlt weiter eine verbesserte Kennzeichnung und Registrierung von Schafen und Ziegen; einen entsprechenden Rechtsvorschlag wird die Kommission morgen vorlegen. Ein Vorschlag zur weiteren Verschärfung der Kontrollen beim Handel mit Schafen wird im Rat diskutiert, zusammen mit einem Vorschlag über verbesserte Normen für die Tiergesundheit an Aufenthaltsorten (also Orten, an denen sich die Tiere während des Transports ausruhen können). Die Frage, wie der EU eine zentralere Rolle bei Tilgungsstrategien und der Koordinierung von Notfallplänen gesichert werden kann, ist in geltenden Rechtsvorschriften wie auch in dem MKS-Vorschlag geregelt, den die Kommission morgen vorlegen wird.

Kommission schlägt eine geänderte MKS-Richtlinie vor

Morgen wird die Kommission eine geänderte MKS-Richtlinie vorlegen, in der verbesserte Bekämpfungsmaßnahmen im Falle eines Ausbruchs vorgesehen sind. Die Richtlinie beschreibt Verfahren für die Notfallimpfung und die Wiedererlangung des Status „MKS-frei ohne Impfung", der von entscheidender Bedeutung für den Handel ist. Die Kontrollmaßnahmen werden ergänzt durch Bestimmungen zur Sicherstellung eines hohen Vorbereitungsstandes gegen Ausbrüche der Krankheit. Es werden detaillierte Regeln für Einschränkungen des Inverkehrbringens von Produkten tierischen Ursprungs sowie zur „Regionalisierung" also der Begrenzung von Einschränkungen auf die von einem Ausbruch betroffenen Regionen eines Mitgliedstaates eingeführt. Der Vorschlag ändert nicht die aktuelle Politik in Bezug auf das Verbot der prophylaktischen Impfung, die in der EU völlig unangemessen und praktisch nicht durchführbar wäre. Er sieht jedoch vor, der Notfallimpfung im Rahmen der Bekämpfungsmaßnahmen ein größeres Gewicht zu geben.


Side Bar

My account

Manage your searches and email notifications


Help us improve our website