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IP/02/1898

Brüssel, 17. Dezember 2002

Einfuhren fast aller Fischereierzeugnisse aus China jetzt wieder erlaubt

Der Ständige Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit befürwortet den Vorschlag der Europäischen Kommission, die Wiederaufnahme von Einfuhren aller Fischereierzeugnisse mit Ausnahme von Aquakulturerzeugnissen, Aalen und Shrimps (außer im Atlantik gefangenen Shrimps) zu erlauben. Der Vorschlag wird nunmehr formell von der Kommission verabschiedet und demnächst in Kraft treten.

Nach der Entdeckung von Rückständen verbotener Tierarzneimittel in bestimmten aus China eingeführten Aquakultur- und Fischereierzeugnissen und aufgrund von Mängeln, die anlässlich eines Inspektionsbesuchs der Kommission in China festgestellt wurden, wurden Einfuhren von Produkten tierischen Ursprungs aus China im März dieses Jahres ausgesetzt (IP/02/143). Die Entscheidung wird regelmäßig im Licht der von den chinesischen Behörden vorgelegten zusätzlichen Informationen und Garantien überprüft.

In der Zwischenzeit wurde eine Reihe von Maßnahmen zur Abstellung der festgestellten Mängel getroffen. Diese Maßnahmen sowie die von den chinesischen Behörden vorgelegten Garantien hinsichtlich der Kontrollen und der Produktionsbedingungen für Fangfisch führten zur schrittweisen Aufhebung der Einfuhrbeschränkungen für bestimmte Fischereiprodukte (siehe IP/02/693, IP/02/1351 and IP/02/1711).

Angesichts der neueren Informationen seitens der chinesischen Behörden sollte die Einfuhr von Fischereiprodukten mit Ausnahme von Aquakulturerzeugnissen zugelassen werden. Bei Aalen und Shrimps ist jedoch eine Unterscheidung zwischen Aquakultur- und Fangtieren derzeit nicht möglich, mit Ausnahme der im Atlantischen Ozean gefangenen Shrimps. Daher sollte die Einfuhr dieser Produkte verboten bleiben.

Auch für eine Reihe anderer Erzeugnisse insbesondere Geflügel- und Kaninchenfleisch und Honig werden die Beschränkungen weiter bestehen bleiben. Die Situation in Bezug auf die verbleibenden Einschränkungen wird im Lichte der von den zuständigen Behörden Chinas vorgelegten Informationen und Garantien und auf der Grundlage der Ergebnisse der von den Mitgliedstaaten durchgeführten Tests weiter beobachtet.


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