Navigation path

Left navigation

Additional tools

Other available languages: EN FR

IP/02/1888

Brüssel, 16. Dezember 2002

David Byrne, Mitglied der Kommission, begrüßt die Unterstützung von Rechtsvorschriften über das Verbot von Hormonen als Wachstumsförderern durch den Rat

Das Kommissionsmitglied David Byrne hat die politische Übereinkunft des Rates begrüßt, die heute über den Vorschlag der Kommission vom Mai 2000 (siehe IP/00/519) zur Änderung der derzeitigen Rechtsvorschriften(1) zum Verbot der Verwendung sämtlicher Hormone als Wachstumsförderer erzielt wurde. Wissenschaftliche Erkenntnisse haben wiederholt bestätigt, dass die genannte Verwendung von Hormonen bei Rindern ein Gesundheitsrisiko für die Verbraucher darstellt.

Die Maßnahme beruht auf der wiederholt bestätigten wissenschaftlichen Stellungnahme des Wissenschaftlichen Ausschusses "Veterinärmedizinische Maßnahmen im Zusammenhang mit der öffentlichen Gesundheit (SCVPH)" und hält das derzeitige Verbot der Verwendung sämtlicher Hormone als Wachstumsförderer aufrecht. Eines der vom Wissenschaftlichen Ausschuss geprüften Hormone, nämlich 17-ß-Estradiol, wird als uneingeschränkt karzinogen mit sowohl tumorauslösenden als auch tumorfördernden Auswirkungen bewertet. Die vorgeschlagene Maßnahme untersagt daher nicht nur die Verwendung von 17-ß-Estradiol als Wachstumsförderer, sondern verringert auch in erheblichem Umfang sämtliche anderen Umstände, in denen dies landwirtschaftlichen Nutztieren verabreicht werden kann. Nur drei Anwendungsarten sollen vorübergehend und unter spezifischen Bedingungen beibehalten werden. Diese Anwendungsarten sollen nur unter strenger tierärztlicher Aufsicht zugelassen werden.

Die Bestimmungen der Richtlinie sollen regelmäßig überprüft werden. Sie sollen sowohl für die Mitgliedstaaten als auch für Einfuhren aus Drittstaaten gelten.

David Byrne begrüßt die politische Übereinkunft und erklärt: "Ich gratuliere der dänischen Präsidentschaft für die Zielstrebigkeit, mit der sie diese Übereinkunft erzielt hat. Dies verdeutlicht die feste politische Absicht der EU, einen hohen Verbraucherschutz sicherzustellen, der auf den relevanten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht".

Weitere Schritte

Der überprüfte Vorschlag geht nunmehr zur zweiten Lesung an das Europäische Parlament zurück und wird in Kraft treten, sobald das Mitentscheidungsverfahren abgeschlossen ist. Das Parlament hat im Jahre 2001 seine erste Stellungnahme zu dem Vorschlag abgegeben.

Weitere Informationen

Der wissenschaftliche Bericht sowie Fragen und Antworten zu diesem Thema stehen im Internet unter folgender Anschrift zur Verfügung:

http://europa.eu.int/comm/food/fs/him/him_index_en.html

Der aktualisierte Wortlaut der Rechtsvorschriften wird im Internet unter folgender Anschrift zur Verfügung stehen:

http://europa.eu.int/comm/dgs/health_consumer/index_de.htm

Die erste Stellungnahme des Europäischen Parlaments steht unter

http://www.europarl.eu.int/home/default_de.htm

als Dokument Nr. A5-0002/2001 zur Verfügung.

(1)Richtlinie 96/22/EG des Rates


Side Bar

My account

Manage your searches and email notifications


Help us improve our website