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Grünes Licht für die Einfuhr weiterer Produkte tierischen Ursprungs aus China

Commission Européenne - IP/02/1711   20/11/2002

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IP/02/1711

Brüssel, 20. November 2002

Grünes Licht für die Einfuhr weiterer Produkte tierischen Ursprungs aus China

Der Ständige Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit befürwortet den Vorschlag der Europäischen Kommission, die Wiederaufnahme von Einfuhren bestimmter Fischereierzeugnisse (Krebse und Surimi) vorbehaltlich entsprechender Kontrollen zu erlauben. Die Einfuhr einiger anderer Fischereierzeugnisse sowie von Gelatine und Wurstdärmen war bereits durch frühere Entscheidungen wieder zugelassen. Der Vorschlag wird nunmehr formell von der Kommission verabschiedet und demnächst in Kraft treten.

Nach der Entdeckung des Antibiotikums Chloramphenicol in bestimmten aus China eingeführten Aquakultur- und Fischereierzeugnissen und aufgrund von Mängeln, die anlässlich eines Inspektionsbesuchs der Kommission in China festgestellt wurden, wurden Einfuhren von Produkten tierischen Ursprungs aus China im März dieses Jahres ausgesetzt (IP/02/143). Die Entscheidung wird regelmäßig im Licht der von den chinesischen Behörden vorgelegten zusätzlichen Informationen und Garantien überprüft.

Die chinesischen Behörden habe eine Reihe von Maßnahmen getroffen, um die festgestellten Mängel abzustellen. Im Juni (IP/02/693) wurde aufgrund von zufriedenstellenden Testergebnissen sowie von Informationen der chinesischen Behörden die Einfuhr bestimmter Fischereierzeugnisse sowie von Gelatine und Wurstdärmen wieder aufgenommen, vorbehaltlich einer verstärkten Überwachung und Kontrolle, um die Unbedenklichkeit zu gewährleisten. Im September (IP/02/1351) wurde entschieden, dass eine verstärkte Kontrolle für bestimmte Fischereierzeugnisse nicht länger erforderlich sei, beibehalten wurde sie jedoch für Wurstdärme.

Nach den Informationen der chinesischen Behörden hinsichtlich der Kontrolle und der Erzeugungsbedingungen von Krebsen der Art Procambarus clarkii sowie Surimi aus den Fischarten, deren Export bereits zugelassen war, hat die Kommission nunmehr vorgeschlagen, die Einfuhr dieser Produkte aus China wieder zuzulassen. Die Einfuhr wird einer verstärkten unterliegen, 20 % der Sendungen müssen untersucht werden.

Für eine Reihe anderer Erzeugnisse insbesondere Geflügel- und Kaninchenfleisch, Honig und bestimmte Fischereierzeugnisse werden die Beschränkungen weiter bestehen bleiben. Die Situation in Bezug auf die verbleibenden Einschränkungen wird im Lichte der von den zuständigen Behörden Chinas vorgelegten Informationen und Garantien und auf der Grundlage der Ergebnisse der von den Mitgliedstaaten durchgeführten Tests weiter beobachtet.


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