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Wertpapiermärkte: Kommissionsdienststellen lancieren Konsultationen zum Clearing und Settlement

European Commission - IP/01/487   02/04/2001

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IP/01/487

Brüssel, den 2. April 2001

Wertpapiermärkte: Kommissionsdienststellen lancieren Konsultationen zum Clearing und Settlement

Die Dienststellen der Europäischen Kommission haben Konsultationen zum grenzübergreifenden Clearing und Settlement in der Europäischen Union lanciert. Ziel ist es, sich ein besseres Bild der noch vorhandenen Hindernisse bei den grenzübergreifenden Wertpapiergeschäften in der Europäischen Union zu verschaffen und zu beginnen, die Themen der Rechts- und Wirtschaftsordnung abzustecken und Anstoßwirkungen auszumachen, die eine Folge künftiger Modelle für die Clearing- und Settlement-Infrastruktur sein könnten. Die durch diese Konsultationen gesammelten Informationen werden von einem Beratenden Ausschuss der Kommission auf dem Gebiet der Finanzmarktthemen ausgewertet werden, dessen Vorsitz Herr Alberto Giovannini innehat (die sogenannte "Giovannini-Gruppe"). Diese Gruppe befasst sich derzeit mit den Vereinbarungen auf dem Gebiet des Clearing und des Settlement. Die Kommission wird diese Informationen auch im Zusammenhang mit der derzeitigen Überarbeitung der Wertpapierdienstleistungs-Richtlinie (s. IP/00/1315) und als Bestandteil weiterer Bemühungen nutzen, Hindernisse beim grenzübergreifenden Clearing und Settlement in Europa abzustecken und auszuräumen. Die Konsultationen werden auf der Grundlage eines Fragebogens durchgeführt, der über folgende Europa- Website abrufbar ist: http://ec.europa.eu/economy_finance/giovannini/index_en.htm oder http://ec.europa.eu/internal_market (auf "What's New" klicken).

Im Zusammenhang mit der Vollendung des Binnenmarktes für Finanzdienstleistungen und der Verbesserung der Effizienz der Euro-Finanzmärkte prüft die Kommission derzeit die bestehenden Vereinbarungen für das grenzübergreifende Clearing und Settlement in der Europäischen Union. Der Lamfalussy-Bericht über die Regulierung der europäischen Wertpapiermärkte hat unlängst die Rolle effizienterer und stärker integrierter Clearing- und Settlementsysteme unterstrichen, wenn es darum geht, den größten wirtschaftlichen Nutzen aus dem weitergehenden Prozess der Integration der europäischen Finanzmärkte zu ziehen (s. IP/01/215).

Der Lamfalussy-Bericht verweist auch auf die Arbeiten der Giovannini-Gruppe, die in diesem Sommer eine Analyse der grenzübergreifenden Clearing- und Settlementsysteme in der EU vorlegen wird. Diese Gruppe besteht aus Finanzmarktteilnehmern und den Vorsitz hat Alberto Giovannini inne (Stellvertretender Generaldirektor der Banca di Roma). Ihre Aufgabe ist es, die Europäische Kommission in Finanzmarktfragen zu beraten. Die Gruppe wurde 1996 eingesetzt und hat ihre Arbeiten darauf konzentriert, Mängel auf den EU-Finanzmärkten auszumachen und praktische Lösungen vorzuschlagen, um die Marktintegration zu verbessern und voll vom Euro zu profitieren.

Diese Konsultationen sind gesondert von jenen zu den Clearing- und Settlement-Dienstleistungen zu sehen, die von der Generaldirektion Wettbewerb der Europäischen Kommission im Zusammenhang mit den Wettbewerbsbestimmungen des Europäischen Vertrages durchgeführt werden.

Die Kommission wird zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr 2001 eine Mitteilung zum Thema "Clearing und Settlement" vorlegen.

Frist für die Antworten auf den Fragebogen ist der 4. Mai 2001. Sie sollten an folgende Adresse gesandt werden: C&Squestionnaire@ec.europa.eu oder per Fax an (32 2) 299.35.03.


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