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Brüssel, 16. Februar 2001

Europäische Kommission gewährt Hilfe in Höhe von 13,8 Mio. € in Form von Nahrungsmitteln und Bargeldbeiträgen für Palästina-Flüchtlinge

Die Europäische Kommission hat gestern ein Übereinkommen unterzeichnet, in dessen Rahmen dem Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge (UNWRA) in Gaza 13,8 Mio. Euro zur Bereitstellung von Nahrungsmittelhilfe und Bargeldbeiträgen für mehr als 200 000 der bedürftigsten Palästina-Flüchtlinge gewährt werden. Diese Hilfe - in Form von Bargeld und Nahrungsmitteln - ist vor allem für "besondere Härtefälle" unter den in Jordanien, im Libanon, in Syrien, im Westjordanland und im Gazastreifen lebenden Palästina-Flüchtlingen bestimmt.

UNWRA rechnet damit, innerhalb eines Jahres 1840 Tonnen Pflanzenöl, 3750 Tonnen Zucker, 1225 Tonnen Vollmilchpulver, 40 Tonnen Hülsenfrüchte und 15 Tonnen Olivenöl zu verteilen. Geplant ist, die bedürftigsten Palästina-Flüchtlinge ein Jahr lang mit einer täglichen Ration von 1600 Kalorien zu versorgen.

Flüchtlinge, die in größter Armut leben, erhalten als Ergänzung ihrer Einkommen und somit zum Erwerb zusätzlicher Nahrungsmittel ebenfalls eine direkte finanzielle Beihilfe. Allein auf diese Weise werden bereits insgesamt 8.7 Mio. Euro verteilt.

Zu der besonderen Zielgruppe dieser Initiative gehören Schwangere, stillende Mütter, Kleinkinder, Tbc-Patienten sowie Familien, deren Einkommen durch Krankheit, Behinderung oder Tod eines Elternteils beeinflusst werden.


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