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IP/01/1802

Brüssel, 12. Dezember 2001

Die Kommission stellt weitere 2,5 Mio. EUR für humanitäre Hilfe für Serbien bereit

Serbien beherbergt heute die meisten Flüchtlinge in Europa: Nach wie vor halten sich 375.537 Flüchtlinge aus Kroatien und Bosnien im Lande auf, die meisten davon unter sehr schwierigen Lebensbedingungen. Dank dieser über das Amt für humanitäre Hilfe der EG (ECHO), das der Zuständigkeit von Kommissionsmitglied Poul Nielson untersteht, geleiteten zusätzlichen finanziellen Hilfe können die NRO zu Beginn des Winters Nahrungsmittelhilfe an die bedürftigsten Flüchtlinge verteilen. Mit diesem Beschluss erreicht die 2001 von ECHO bereitgestellte Hilfe für Serbien einen Betrag von fast 50 Mio. €.

ECHO stellt 2,5 Mio. € für die Verteilung von Nahrungsmittelpaketen an rund 160.000 bedürftige Flüchtlinge bereit, die in Privatunterkünften und Gemeinschaftszentren untergebracht sind. Diese Hilfe ergänzt die vom Welternährungsprogramm (WEP) verteilte Grundnahrungsmittelhilfe. Damit werden die harten Lebensbedingungen für die Flüchtlinge in der schwierigsten Zeit des Jahres, d.h. im Winter, etwas gelindert.

Die Flüchtlinge in Serbien befinden sich in einer kritischen Situation. Laut der jüngsten, von ECHO finanzierten Neuregistrierung durch das UNHCR beabsichtigen 6 % der Flüchtlinge die Rückkehr nach Kroatien und Bosnien, wollen 64 % in Serbien bleiben und ist der Rest noch unentschlossen. Die Ergebnisse des von WEP und UNHCR durchgeführten Mission zur Ermittlung des Nahrungsmittelbedarfs zeigten, unter welch schwierigen Bedingungen 40 % der Flüchtlinge leben.

Mit diesem Beschluss können die NRO in eine Einmalaktion gezielt Winterpakete an die bedürftigsten Flüchtlinge verteilen. Der Inhalt dieser Pakete wird in enger Zusammenarbeit mit den anderen in diesem Bereich tätigen Hilfsorganisationen bestimmt werden.


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