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Die Kommission finanziert Hotlines für ein sichereres Internet

European Commission - IP/01/1545   07/11/2001

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IP/01/1545

Brüssel, 7. November 2001

Die Kommission finanziert Hotlines für ein sichereres Internet

Die Europäische Kommision hat am 1. November eine neue Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für Maßnahmen zur Förderung der sicheren Nutzung des Internet veröffentlicht. Gefördert werden breit angelegte Projekte, die die Öffentlichkeit für die sichere Nutzung des Internet sensibilisieren sollen. Dabei wird Projekten mit eindeutig länderübergreifendem Charakter der Vorzug gegeben. Für entsprechende Maßnahmen stehen vorläufige Haushaltsmittel in Höhe von 4,2 Millionen Euro zur Verfügung. Die Vorschläge müssen bis zum 31. Januar 2002 bei der Europäischen Kommission eingegangen sein.

Gleichfalls werden Vorschläge für die Einrichtung von Hotlines erbeten, insbesondere von neuen Hotlines in Finnland, Griechenland, Italien, Luxemburg und Portugal. Der Stichtag für die nächste Bewertung ist der 31. Januar 2002.

Diese Aufforderungen ergehen im Rahmen des „Aktionsplans zur Förderung der sicheren Nutzung des Internet", der über 4 Jahre (1999 - 2002) läuft und über Haushaltsmittel von insgesamt 25 Millionen Euro verfügen kann.

Im Rahmen des Aktionsplans wurden bereits fünf europäische Sensibilisierungsprojekte finanziert, die vor kurzem neue Ergebnisse präsentierten. Eines der bemerkenswertesten war der Wissensvorsprung, den die meisten Kinder mittlerweile gegenüber ihren Eltern bezüglich des Internet haben. Einer irischen Studie zufolge behaupten nur 23% der Eltern, dass sie auf diesem Gebiet über bessere Kenntnisse verfügen als ihre Kinder. Vierzig Prozent der Kinder, die von zu Hause aus das Internet benutzen, tun dies in der Regel allein.

Darüber hinaus wurden folgende Projekte finanziert:

  • Hotlines zur Meldung illegaler Webinhalte (insbesondere Kinderpornografie). Das europäische Netzwerk von Hotlines umfasst gegenwärtig elf Länder mit Partnern in den USA und Australien.

  • Inhaltsbewertungssysteme und Filtersoftware, die die Eltern unterstützen und eine sichere Internetumgebung schaffen sollen, in der die Kinder gefahrlos surfen und chatten können. 13 Projekte auf diesem Gebiet sind entweder schon angelaufen, oder es wird noch über sie verhandelt.

Weitere Informationen finden Sie unter http://europa.eu/iap.


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