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IP/00/620

Brüssel, 15 Juni 2000

Kommission fördert sicheres Internet

Im Rahmen des Aktionsplans zur Förderung der sicheren Nutzung des Internet werden zehn Projekte finanziert. Der Aktionsplan läuft vier Jahre (1999 - 2002) und sieht eine Finanzierung von Maßnahmen zur Bekämpfung illegaler und schädlicher Inhalte in globalen Netzen in Höhe von 25 Mio. Euro vor. Ferner wurde eine neue Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für Sensibilisierungsmaßnahmen und Hotlines eingeleitet.

Die laufenden Projekte entsprechen den drei Aktionsbereichen des Aktionsplans:

1. Europäisches Hotline-Netz

Über Hotlines können Einzelpersonen der Bevölkerung illegale Inhalte im Internet melden. Die Meldungen werden dann von den Hotlines nach ihren Verfahrensregeln an die zuständige Stelle (Internet-Anbieter, Polizei, Hotlines in anderen Ländern) weitergeleitet. So kann die Flut illegaler Inhalte eingedämmt und ein Beitrag zum effizienten Schutz der Internet-Nutzer geleistet werden. Hotlines in acht Ländern, die sich zu dem Verband INHOPE zusammengeschlossen haben, werden auf europäischer und internationaler Ebene zusammenarbeiten. Vorschläge für neue Hotlines werden bis zum 7. Juli 2000 erbeten.

2. Bewertung und Filterung

Systeme elterlichen Kontrolle (Bewertung und Filterung) gestatten es Eltern, die Nutzung des Internet durch ihre Kinder sicherer zu gestalten. Hierzu werden fünf Projekte mit unterschiedlichen technischen Ansätzen unterstützt.

3. Sensibilisierung

Eltern, Lehrer und Kinder müssen über das Potential des Internet und dessen Kehrseiten aufgeklärt werden. Sie sind nicht immer hinreichend über die Mittel informiert, mit denen Kinder gegen unerwünschte Inhalte geschützt werden können. Sensibilisierungsmaßnahmen tragen dazu bei, daß Eltern und Lehrer Vertrauen in die sichere Nutzung des Internet durch Kinder setzen. Hier werden derzeit zwei Projekte finanziert. Zur Zeit läuft eine neue Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für Sensibilisierungsmaßnahmen. Einsendeschluß ist der 7. Juli 2000.

Nähere Einzelheiten zu den Projekten und Aufforderungen sind der Website http://www.ispo.cec.be/iap zu entnehmen.


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