Navigation path

Left navigation

Additional tools

P. Nikiforos Diamandouros

Europäischer Ombudsmann

Europäischer Ombudsmann

EO/13/14

30. September 2013

Emily O'Reilly startet als neue Europäische Ombudsfrau

Nach ihrer Wahl durch das Europäische Parlament im Juli tritt Emily O'Reilly als Irische Ombudsfrau ab und beginnt am 1. Oktober 2013 ihre Arbeit als Europäische Ombudsfrau. Sie folgt P. Nikiforos Diamandouros, der nach mehr als zehn Jahren als Europäischer Ombudsmann in den Ruhestand geht.

O'Reilly erklärte: „Europa sieht sich nicht nur einer Wirtschaftskrise gegenüber sondern auch einer Krise politischer Legitimierung. Überall in Europa machen sich negative Gefühle und Spaltungen breit, das Vertrauen der Bürger in die EU-Institutionen sinkt, und viele haben das Gefühl, dass ihre Stimme einfach nicht zählt. Das Jahr 2014 ist deshalb ein entscheidendes Jahr für Europa und die Zukunft der EU. Eine meiner Aufgaben als Ombudsfrau ist es, die Sorgen der Bürger herauszustellen und die Kluft zwischen ihnen und den EU-Institutionen zu überbrücken.

20 Jahre nachdem die Institution des Europäischen Ombudsmannes durch den Vertrag von Maastricht gegründet wurde ist es an der Zeit, ihre Schwerpunkte im Hinblick auf ihre Bedeutung und Sichtbarkeit zu überdenken. Alle EU-Bürger und Einwohner müssen von einer effizienten Verwaltung profitieren, die sich vollständig darauf konzentriert, deren Bedürfnisse zu befriedigen. Ich werde auf den Errungenschaften meines Vorgängers aufbauen und die EU-Verwaltung transparenter und effizienter machen. Ich werde darüber hinaus mit dem hervorragenden und engagierten Ombudsmann-Team daran arbeiten, neue Energie und Effizienz in die Institution zu bringen.

Es ist außerdem meine Absicht, mit dem Europäischen Parlament, der Kommission und den anderen EU-Institutionen pro-aktiv im Interesse der Bürger zusammenzuarbeiten.“

Die Arbeit des Europäischen Ombudsmannes

Jedes Jahr erhält der Europäische Ombudsmann rund 2 500 Beschwerden von Bürgern, Unternehmen, NGOs, Universitäten, Gemeinden und anderen Organisationen. Jedes Jahr werden mehr als 450 Untersuchungen eröffnet. In vielen Beschwerden geht es um mangelnde Transparenz in den EU-Institutionen, wie z.B. die Weigerung, Dokumente oder Informationen freizugeben. Andere Fälle betreffen Probleme mit EU-Programmen oder -Projekten, Diskriminierung oder Interessenskonflikte in der EU-Verwaltung.

Mehr Informationen über die neue Europäische Ombudsfrau erhalten Sie unter: http://www.ombudsman.europa.eu/resources/otherdocument.faces/de/50735/html.bookmark

Der Europäische Ombudsmann untersucht Beschwerden über Missstände in den Verwaltungen der EU-Organe und -Institutionen. Alle Bürger, Einwohner, Unternehmen oder Verbände in einem Mitgliedstaat können sich beim Bürgerbeauftragten beschweren. Der Bürgerbeauftragte bietet eine schnelle, flexible und kostenlose Möglichkeit zur Lösung von Problemen mit EU-Behörden. Für weitere Informationen: www.ombudsman.europa.eu

Presse-Kontakt: Gundi Gadesmann, Beauftragte für Medien und Außenbeziehungen, Tel. +32 2 284 26 09, Twitter @GundiGadesmann, @EUombudsman


Side Bar

My account

Manage your searches and email notifications


Help us improve our website