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EWSA-KONFERENZ: WIR BRAUCHEN EINE NEUE GLOBALE PARTNERSCHAFT FÜR ARMUTSBEKÄMPFUNG UND NACHHALTIGE ENTWICKLUNG

European Economic and Social Committee - CES/14/8   18/02/2014

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CES/14/8

18. Februar 2014

EWSA-KONFERENZ: WIR BRAUCHEN EINE NEUE GLOBALE PARTNERSCHAFT FÜR ARMUTSBEKÄMPFUNG UND NACHHALTIGE ENTWICKLUNG

Am 13. und 14. Februar kamen im Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) Fachleute aus zahlreichen Gruppen der Zivilgesellschaft mit Interessenträgern der Länder, der EU und der Vereinten Nationen zusammen, um über die Herausforderungen und Aussichten zur Vorbereitung der Agenda für die Zeit nach 2015 zu diskutieren. Armutsbekämpfung und nachhaltige Entwicklung standen im Mittelpunkt der Diskussionen der Konferenz zur globalen Partnerschaft.

"Wir müssen das 21. Jahrhundert als ein Jahrhundert der Verwundbarkeit hinter uns lassen und es zu einem Jahrhundert der Nachhaltigkeit machen", so Kommissionsmitglied Janez Potočnik, der auch hervorhob, dass Armut nur innerhalb der von unserem Planeten vorgegebenen Grenzen wirksam bekämpft werden kann. Der Rahmen für nachhaltige Entwicklungsziele in der Zeit nach 2015 könne für die Menschheit eine ebenso wichtige Etappe sein wie die Erklärung der Menschenrechte.

Die Bedeutung dieser Konferenz zeigte sich an der breiten Palette von Fragen, die während der anderthalbtägigen Veranstaltung erörtert wurden. Auf der Tagesordnung standen unter anderem die Förderung der Geschlechtergleichstellung und der Handlungskompetenz von Frauen, Forderungen nach Eindämmung von Geldwäsche und Bekämpfung von Korruption sowie Vorschläge zur Einführung eines Quotenmodells für den ökologischen Fußabdruck. Die übergeordnete Botschaft lautete, dass alle Länder mitmachen, eigene Verantwortung übernehmen und ihre Bemühungen noch weiter intensivieren müssen.

Csaba Kõrösi, Ständiger Vertreter Ungarns bei den Vereinten Nationen und Ko-Vorsitzender der Open Working Group on Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen, verdeutlichte die Vision der UN, einen Konsens über wenige, aber hochgesteckte Ziele zu erreichen, und warnte vor einer Vertiefung des Grabens zwischen Norden und Süden.

EWSA-Vizepräsident Hans-Joachim Wilms hob hervor, dass Armut, Ungleichheit und Umweltzerstörung an der Wurzel gepackt und beseitigt werden müssen. "Nachhaltige Entwicklung muss politische Realität werden", bemerkte er abschließend.

Einvernehmen herrschte über die zentrale Rolle zivilgesellschaftlicher Interessenträger, Unternehmen und lokaler und regionaler Verwaltungen, die in die Politikgestaltung und -umsetzung umfassend einbezogen werden müssen.

Die Schlussfolgerungen dieser Konferenz werden an die Europäische Kommission, das Europäische Parlament und den Rat weitergeleitet. Sie enthalten Informationen über den Positionsfindungsprozess der EU zum Start der Verhandlungen über den Rahmen für die Zeit nach 2015.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

EWSA-Pressereferat

E-mail: press@eesc.europa.eu

Tel.: +32 2 546 9406

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Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss gewährleistet die Vertretung der verschiedenen wirtschaftlichen und sozialen Bereiche der organisierten Zivilgesellschaft. Er ist eine beratende Versammlung und wurde 1957 durch die Römischen Verträge errichtet. Die beratende Funktion des EWSA ermöglicht es seinen Mitgliedern und damit auch den Organisationen, die diese vertreten, am Beschlussfassungsprozess der EU teilzuhaben. Dem Ausschuss gehören 353 Mitglieder an, die vom Rat der Europäischen Union ernannt werden.

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