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Christine Lagarde spricht vor der europäischen Zivilgesellschaft

European Economic and Social Committee - CES/13/77   10/12/2013

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CES/13/77

10. Dezember 2013

Christine Lagarde spricht vor der europäischen Zivilgesellschaft

Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss lud die geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, zu seiner letzten Plenartagung im Jahr 2013 ein. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Krise zeigt sich der EWSA über die Auswirkungen der Sparmaßnahmen und ihre Zweckmäßigkeit für einen Wirtschaftsaufschwung in Europa besorgt.

EWSA-Präsident Henri Malosse dankte Christine Lagarde im Namen der europäischen Zivilgesellschaft dafür, dass sie vor einigen Monaten öffentlich forderte, das Wachstum nicht der Sparpolitik zu opfern. Nach Ansicht des EWSA müssen andere Optionen ausgelotet werden. "Wenn wir mit der Sparpolitik so weitermachen, setzen wir den Sozialpakt aufs Spiel und bringen die Demokratie in Gefahr. Ist es nicht höchste Zeit zum Beispiel für eine Umschuldung im öffentlichen oder privaten Sektor?", fragte Malosse.

Der EWSA mahnte auch umfassende strukturelle Veränderungen an, damit z.B. die Reindustrialisierung Vorrang erhält und die Wirtschaftsunion endlich vollendet wird. Zu diesem Zweck erarbeitet der Ausschuss derzeit einen Aktions- und Zeitplan für konkrete Fortschritte bei der Konvergenz der Haushalts-, Sozial- und Steuerpolitiken innerhalb der Union.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

EWSA-Pressedienst

E-Mail: press@eesc.europa.eu

Tel.: +32 2 546 9406

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Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss gewährleistet die Vertretung der verschiedenen wirtschaftlichen und sozialen Bereiche der organisierten Zivilgesellschaft. Er ist eine beratende Versammlung und wurde 1957 durch die Römischen Verträge errichtet. Die beratende Funktion des EWSA ermöglicht es seinen Mitgliedern und damit auch den Organisationen, die diese vertreten, am Beschlussfassungsprozess der EU teilzuhaben. Dem Ausschuss gehören 353 Mitglieder an, die vom Rat der Europäischen Union ernannt werden.

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