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EUROPÄISCHER VERBRAUCHERTAG: BINNENMARKT BRAUCHT VERTRAUEN UND WAHLFREIHEIT

Comité économique et social - CES/13/22   14/03/2013

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CES/13/22

14. März 2013

EUROPÄISCHER VERBRAUCHERTAG: BINNENMARKT BRAUCHT VERTRAUEN UND WAHLFREIHEIT

Während zum Schutz vor Gesundheitsrisiken und unlauterem Wettbewerb strengere Sicherheitsnormen und Marktüberwachung erforderlich sind, braucht der Binnenmarkt mehr Vertrauen und Handlungskompetenz vonseiten der Verbraucher. Auf dem Europäischen Verbrauchertag am 14. März 2013 betonte der EWSA erneut, dass in puncto Verbrauchersicherheit keine Kompromisse gemacht werden dürfen.

Angesichts des rasant abnehmenden Verbrauchervertrauens im Zuge des aktuellen Pferdefleischskandals ging es auf dem diesjährigen Europäischen Verbrauchertag um die aktuellen Themen Produktsicherheit und Marktüberwachung. Ein zentrales Diskussionsthema war das kürzlich von der Europäischen Kommission angenommene Paket zur Harmonisierung der Sicherheitsvorschriften für Nicht-Lebensmittel-Produkte, zur Verbesserung der Rückverfolgbarkeit und zur Einführung schärferer Sanktionen, mit dem die Sicherheit für Verbraucher und Unternehmen verbessert werden soll. Mit der Erklärung, dass Maßnahmen dieser Art unverzichtbare Voraussetzung für das Funktionieren des Binnenmarktes sind, wurde auf der Konferenz mit der Unterschrift von 28 Organisationen auf EU-Ebene die Einführung einer gesamteuropäischen Datenbank für Sicherheitsmängel und Gesundheitsrisiken gefordert.

"Aktive Verbraucherorganisationen sind von grundlegender Bedeutung für das Wachstum, da es letztlich die Verbraucher sind, die entscheiden, was und wo sie kaufen", so EWSA-Präsident Staffan Nilsson. "Die Verbraucher machen uns klar, dass wir in der Lage sein müssen, die Sicherheit der verkauften Produkte zu garantieren, wenn wird das Vertrauen in den Binnenmarkt wiedergewinnen möchten."

Tonio Borg, Europäischer Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz, ergänzte: "Wir wollen Lücken und Überschneidungen im derzeitigen Recht beseitigen und hoffen, damit gute Voraussetzungen für mehr Verbrauchervertrauen und eine effizientere und striktere Verwaltung der Versorgungsketten zu schaffen."

Der Europäische Verbrauchertag machte zudem deutlich, dass im Zuge der geringeren Ausgaben aufseiten der Verbraucher auch das Vertrauen der Unternehmen gestärkt werden müsse. Kieran Grace, Direktor für Verbraucherangelegenheiten und Wettbewerb der irischen Regierung, wies darauf hin, dass neue Vorschriften für Produktsicherheit und deren strengere Umsetzung dazu beitragen könnten, gleiche Wettbewerbsbedingungen für europäische Unternehmen zu schaffen und sicherzustellen, dass alle Marktteilnehmer die gleichen Normen einhalten müssen. Monique Goyens, Generaldirektorin des Europäischen Verbraucherverbands BEUC, vertrat in einer der anschließenden Diskussionsrunden die Auffassung, dass strengere Sicherheitsvorschriften für Lebensmittel auch die Innovation in Unternehmen anregen könnten. Zudem seien die Kosten der Lebensmittelssicherheit für die Gesellschaft langfristig gesehen geringer als Sicherheitsmängel und Gesundheitsrisiken.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

EWSA-Pressereferat

E-Mail: PressEESC@eesc.europa.eu

Tel.: +32 2 546 8207;


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