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CES/13/20

7. März 2013

Europäische Spitzenpolitiker brauchen Zivilgesellschaft zur Legitimierung ihrer Entscheidungen

Die politische Führungsriege darf sich nicht länger nur auf gewählte Politiker verlassen, um den Bürgern ein Sprachrohr zu bieten. Sie brauchen auch die Zivilgesellschaft, um sicherzustellen, dass ihre politischen Maßnahmen in verstärktem Maße bei den wahren Anliegen der Bürgerinnen und Bürger ansetzen. Und nicht zuletzt, um auch ihren Entscheidungen größere Legitimation zu geben. Die Zivilgesellschaft vertritt Millionen von Unionsbürgern aller sozialen Schichten und wurde im Zuge der Krise in dieser Rolle weiter bestärkt: als Sprachrohr des Unmuts ebenso wie als zusätzliche Stütze dort, wo Hilfe nötig ist und der Sozialstaat durch Mittelkürzungen auf ein Minimum reduziert wurde.

Wenn die EU das Vertrauen ihrer Bürger wiedergewinnen und weiterhin handlungsfähig sein möchte, dann müssen sich alle Regierungen, europäischen Spitzenpolitiker und Akteure der Zivilgesellschaft für eine Reform der EU stark machen. Das Engagement der Menschen, Unternehmen und Vereinigungen vor Ort wird zu mehr Einflussmöglichkeiten der europäischen Zivilgesellschaft, von Einrichtungen wie den nationalen Wirtschafts- und Sozialräten und letztlich der Unionsbürger führen. So lauten die Kernbotschaften des Tages der Zivilgesellschaft, den der EWSA gestern in Brüssel im Rahmen des Europäischen Jahres der Bürgerinnen und Bürger veranstaltete.

Über 250 Vertreter der Zivilgesellschaft kamen in Brüssel zusammen, um nach Wegen zu suchen, wie junge und alte Menschen in Europa besser über ihre Unionsrechte informiert und stärker ins demokratische Leben der Union einbezogen werden können. Die Teilnehmer riefen die EU-Institutionen dazu auf, künftig stärker auf Ergebnisse denn auf Verfahrensweisen zu setzen und die Bürger in Aktionen und Kampagnen einzubinden, deren Zielgruppe sie sind.

Am Tag der Zivilgesellschaft veröffentlichte Präsident Nilsson das Buch "Zivilgesellschaft und Demokratie – Der direkte Weg der Bürgerinnen und Bürger zur EU". Es soll den Organisationen der Zivilgesellschaft als Leitfaden dafür dienen, wie sie sich in Brüssel mehr Gehör verschaffen können. Die aus ganz Europa zusammengetragenen Beispiele zeigen nur einen kleinen Ausschnitt des leidenschaftlichen Engagements der Zivilgesellschaft vor Ort und illustrieren, wie dieses erfolgreich auf EU-Ebene gebracht werden kann.

Werfen Sie hier einen Blick ins Buch.

Die Diskussionen und Präsentationen im Rahmen dieser Veranstaltung können Sie auf unserer Website verfolgen.

Der EWSA veranstaltete den Tag der Zivilgesellschaft in Zusammenarbeit mit seiner Kontaktgruppe mit den europäischen Organisationen und Netzen der Zivilgesellschaft, mit der Allianz für das Europäische Jahr der Bürgerinnen und Bürger, der Europäischen Kommission und Euronews.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

EWSA-Pressereferat

E-Mail: PressEESC@eesc.europa.eu

Tel.: +32 25468207


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