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EWSA UNTERSTÜTZT REDINGS PLÄNE FÜR MEHR FRAUEN IN LEITUNGSORGANEN

European Economic and Social Committee - CES/13/13   15/02/2013

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CES/13/13

15. Februar 2013

EWSA UNTERSTÜTZT REDINGS PLÄNE

FÜR MEHR FRAUEN IN LEITUNGSORGANEN

In einer auf seiner Plenartagung am 13. Februar 2013 verabschiedeten Stellungnahme unterstützt der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss den Vorschlag der Europäischen Kommission für die Einführung einer Zielvorgabe von mindestens 40% Frauen unter den nicht geschäftsführenden Direktoren börsennotierter Gesellschaften. Eine solche Maßnahme hält er für erforderlich, um für eine ausgewogene Vertretung von Frauen und Männern auf der obersten Managementebene zu sorgen und Chancengleichheit beim Zugang zu den Leitungsorganen von Unternehmen zu gewährleisten.

Dem Kommissionsdokument zufolge sind 85% der nicht geschäftsführenden Direktoren bzw. Aufsichtsratsmitglieder und 91% der geschäftsführenden Direktoren bzw. Vorstandsmitglieder Männer. Mit dem Vorschlag der Kommission für eine Richtlinie wird angestrebt, dass in den Leitungsorganen börsennotierter europäischer Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern bis 2020 mindestens 40% der nicht geschäftsführenden Direktoren bzw. Aufsichtsratsmitglieder Frauen sind.

In der Stellungnahme von Madi Sharma (Gruppe Arbeitgeber, UK) unterstreicht der Ausschuss seine Unterstützung für diese Initiative und unterbreitet einige Vorschläge, die zum Erreichen des Ziels der Kommission beitragen könnten. Der EWSA hält eine Quotenregelung zwar nicht für die Ideallösung, um echte Gleichstellung herbeizuführen, doch stellt sie im aktuellen Kontext das wirksamste Mittel dar, um das bestehende Gefälle auszugleichen.

Sharma begrüßte die Verabschiedung ihrer Stellungnahme und betonte: "Dies belegt das Engagement des EWSA für die Förderung von Gleichheit, Vielfalt und Transparenz in der Europäischen Union sowie für Kommissionsmitglied Redings Initiative für ein gerechtes Verfahren für die Ernennung von Mitgliedern von Leitungsorganen auf der Grundlage der Eignung."

Der EWSA und die Gleichstellung

Die Stellungnahme von Madi Sharma ist die jüngste von vielen Maßnahmen für eine ausgewogene Vertretung von Frauen und Männern. Erst im vergangenen Monat befasste sich der EWSA in einer Stellungnahme von Joana Agudo i Bataller (Gruppe Arbeitnehmer, Spanien) mit der Geschlechterdimension der Europa-2020-Strategie und wies auf die negativen Auswirkungen der Ungleichheit der Geschlechter auf die europäische Wirtschaft hin.

In der Stellungnahme wurden Maßnahmen empfohlen, um Ungleichheiten auszugleichen, die bei der Umsetzung der verschiedenen Stränge der Europa-2020-Strategie berücksichtigt werden sollten. Am 22. März 2013 findet im EWSA eine Konferenz statt, auf der erörtert werden soll, wie die Europa-2020-Strategie enger mit der Gleichstellungsstrategie der Kommission verknüpft werden kann. Es soll untersucht werden, was genau verändert werden muss, um sicherzustellen, dass die EU der Gleichstellung in allen Aspekten der allgemeinen und beruflichen Bildung, der Beschäftigung, der beruflichen Karriere, der Vergütung, bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und in der Beschlussfassung Rechnung trägt.

EWSA-Stellungnahmen finden Sie hier.

Zur Anmeldung für die Konferenz klicken Sie bitte hier.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Karin Füssl, Leiterin des Pressereferats

E-Mail: karin.fussl@eesc.europa.eu

Tel.: +32 2 546 8722


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