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Erklärung Staffan Nilsson, Präsident des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses

European Economic and Social Committee - CES/12/28   21/05/2012

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CES/12/28

21. Mai 2012

Erklärung
Staffan Nilsson, Präsident des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses

Jetzt ist die Zeit für mehr und nicht weniger Europa

Im Vorfeld des Europäischen Gipfels am 23. Mai ruft der Präsident des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses erneut zu Führungsstärke, Klarheit und Entschlossenheit auf, um die künftige Entwicklung der Europäischen Union zu sichern.

Der Vorschlag des EWSA für einen auch über Eurobonds finanzierten europäischen Wachstumspakt zur Förderung von Investitionen, an dem alle einzelnen Akteure beteiligt sind, könnte der Ausgangspunkt für konkrete Antworten auf die aktuelle Krise sein. Ein solches europäisches Wachstumsprogramm würde die Beschäftigung anheben, Schulden abbauen und das Vertrauen und die Hoffnung in die Zukunft der EU wiederherstellen.

Wir müssen den Mut haben, die gegenwärtige Krise aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Eine Patentlösung gibt es nicht. In unseren in den letzten Jahren vorgelegten Stellungnahmen haben wir die politischen Entscheidungsträger aufgefordert, Haushaltsdisziplin und nachhaltiges Wachstum miteinander in Einklang zu bringen. Die nationalen Regierungen müssen sich ihrer Verantwortung stellen und ausgewogene Maßnahmen ergreifen, um Europa wieder wettbewerbsfähig zu machen. Europa benötigt immer noch eine verantwortliche Mittelverwaltung und Maßnahmen, mit deren Hilfe private Investitionen angezogen und, falls nötig, Strukturreformen ermöglicht werden.

Wir brauchen mehr Europa, nicht weniger.

  • Wir brauchen eine tiefergreifende europäische Integration, in der die Verantwortung und die Risiken und auch die Mittel gemeinsam getragen werden, um Schuldtitel und ein Wachstumsmodell zu schaffen, das glaubhaft, stimmig und nachhaltig ist.

  • Wir brauchen ein Europa, das sich durch echte Solidarität auszeichnet und in dem alle Bürgerinnen und Bürger geachtet werden.

  • Wir brauchen ein Europa der repräsentativen und der partizipativen Demokratie.

Europa ist es bislang immer gelungen, gut durch Krisen hindurchzukommen. Wir sollten diese Gelegenheit nutzen, damit die Europäische Union gestärkt aus dieser Krise hervorgeht.

Weitere Informationen:

EWSA-Stellungnahme ECO/307 "Wachstum und Staatsverschuldung in der EU: zwei innovative Vorschläge"

Berichterstatter: Carmelo Cedrone

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Coralia Catana, Sprecherin des Präsidenten

E-Mail: coralia.catana@eesc.europa.eu | president.eesc@eesc.europa.eu

Tel.: +32 2 546 99 63 |+32 498 98 46 13


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