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CES/10/94

26. Juli 2010

EU und China müssen bei der Eindämmung des Klimawandels stärker zusammenarbeiten

Im Anschluss an das Diskussionsforum der Zivilgesellschaft EU/China in Tschungking fand vom 22. bis 24. Juli 2010 in Schanghai ein Seminar über Han­del und Entwicklung statt. Auf diesem im Rahmen der "EU Trade Days" veran­stalteten Seminar ging es um drei Hauptthemen: Handel und Entwicklung, Han­del und Klimawandel und Investitionen und Zusammenarbeit.

Filip Hamro-Drotz, Vorsitzender der Fachgruppe Außenbeziehungen des EWSA, begrüßte Vertre­ter nichtstaatlicher Akteure, wissenschaftlicher Einrichtungen und öffentlicher Behörden und wies darauf hin, dass die Beziehungen zwischen der Europäischen Union und China seit nunmehr 35 Jahren bestehen.

Zum Thema Handel und Klimawandel betonten die Teilnehmer:

  • Die EU und China müssen im Kampf gegen den Klimawandel enger zusammenarbeiten, wobei der Handel ein nützliches Instrument zur Förderung des grünen Wachstums sein kann.

  • Der Handel mit Umweltgütern und -dienstleistungen ist zu fördern, insbesondere mit Wind­kraft- und Wasserkraftturbinen, solaren Warmwasseranlagen, Solarkollektoren, Meerwas­serentsalzungs-, Abwasseraufbereitungs- und Kläranlagen.

  • Mit Blick auf die WTO-Verhandlungen sollten die EU und China zusammenarbeiten, um zu einer Einigung über den Abbau tarifärer Hemmnisse mit einem Fokus auf der Reduzierung von Investitionshindernissen und nicht-tarifärer Hemmnisse zu gelangen, durch die nach wie vor die Verbreitung umweltfreundlicher Produkte stark behindert wird.

In seinen Schlussbemerkungen unterstrich Sukhdev Sharma, Vorsitzender des Begleitausschus­ses EU/China des EWSA, dass der Handel allein noch keine nachhaltige Entwicklung garantiert. Sowohl China als auch der EU komme hierbei angesichts ihrer führenden Rolle bei den Handelsver­handlungen eine wichtige Funktion zu. Das Seminar zeige deutlich, wie nützlich und notwendig die Einbindung der Sozialpartner und anderer Organisationen der Zivilgesellschaft in die Handelsge­spräche ist.

Guan Chengyuan, ständiges Mitglied des chinesischen Wirtschafts- und Sozialrats, bekräftigte, dass die EU und China keine Konkurrenten, sondern Partner sind und das Diskussionsforum der Zivilgesellschaft EU/China eine wichtige Rolle bei der Förderung der Beziehungen zwischen der EU und China spielen kann.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Jean-François Bence Tel.: +32 2 546 9399, E-Mail: jean-francois.bence@eesc.europa.eu


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