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Kroatien nach EU-Beitritt auch Anteilseigner der EIB

Banque européenne d'investissement - BEI/13/98   01/07/2013

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PRESSEMITTEILUNG

BEI/13/98

1 Juli 2013

Kroatien nach EU-Beitritt auch Anteilseigner der EIB

Mit dem Beitritt zur Europäischen Union ist Kroatien auch Anteilseigner der Europäischen Investitionsbank, die bereits seit mehr als 12 Jahren Darlehen in dem Land vergibt. Außerdem ist Kroatien das erste Land, das von der JASPERS-Initiative profitiert hat, bevor es EU-Mitglied wurde. JASPERS hilft Ländern, Projekte so vorzubereiten, dass sie für EU-Zuschüsse in Betracht kommen.

EIB-Präsident Hoyer erklärte: „An diesem für die Bürger Kroatiens wichtigen Tag möchte ich ihnen zum Beitritt ihres Landes zur Europäischen Union gratulieren. Dies schafft neue Möglichkeiten für alle Europäer. Kroatiens Erfolg ist ein gutes Beispiel für andere Länder auf dem Westbalkan, die sich um Stabilität und Wohlstand bemühen. Die EIB wird als Bank der EU weiterhin vorrangige Projekte in Kroatien finanzieren, damit das Land die derzeitigen und die künftigen wirtschaftlichen Herausforderungen besser bewältigen kann.“

Die EIB ist seit 2001 in Kroatien tätig und hat dort bisher Darlehen von insgesamt 3,25 Mrd EUR vergeben. Damit hat sie die Integration des Landes in die EU und die Erfüllung der Beitrittskriterien unterstützt, und hat dem Land die Anpassung an die wirtschaftlichen Entwicklungen in der EU und eine optimale Vorbereitung auf den Beitritt ermöglicht.

Die Finanzierungen der Bank sind allen wichtigen Sektoren der kroatischen Wirtschaft – von der Verkehrsinfrastruktur über den Umwelt- und Energiesektor bis hin zum Dienstleistungs- und zum produzierenden Sektor – zugutegekommen. Nicht zuletzt hat die Bank auch dazu beigetragen, den Zugang von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu langfristigen Finanzierungsmitteln zu verbessern.

Zur Förderung von KMU hat die EIB eng mit etablierten kroatischen Finanzinstituten zusammengearbeitet. Über diese zwischengeschalteten Banken und über Leasinggesellschaften hat sie kleinere Investitionsvorhaben in folgenden Bereichen mitfinanziert: Industrie, Dienstleistungen (einschließlich Fremdenverkehr), Energie, Umweltschutz, Bildungs- und Gesundheitswesen, Stadterneuerung und Sozialwohnungsbau. Fast die Hälfte der bisher von der EIB in Kroatien vergebenen Mittel (48 %) war für KMU bestimmt.

Kroatien wird jedoch nicht nur von der Bank unterstützt. Als EU-Mitglied kommt das Land auch für EU-Zuschüsse in Betracht. Damit das Land solche Zuschüsse unmittelbar nach seinem Beitritt erhalten kann, hat JASPERS (Joint Assistance to Support Projects in European Regions) bereits Anfang 2012 ihre Tätigkeit in Kroatien aufgenommen. Diese Initiative wird gemeinsam mit der Europäischen Kommission, der EBWE und der KfW angeboten und leistet technische Hilfe bei der Auswahl und Vorbereitung von Projekten, für die EU-Zuschüsse beantragt werden sollen.

Der Europäische Investitionsfonds (EIF), eine Tochtergesellschaft der EIB, stellt über zwischengeschaltete Institute Risikofinanzierungen bereit, um KMU zu fördern und die Innovationstätigkeit in Europa zu stimulieren. Der EIF hat im Rahmen des Programms für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation eine Garantievereinbarung zugunsten von Kleinstunternehmen geschlossen, auf deren Grundlage Darlehen von insgesamt 30 Mio EUR vergeben werden können. Er hat außerdem Garantien über 1,8 Mio EUR zugesagt, so dass weitere KMU-Darlehen über insgesamt 22,5 Mio EUR ausgereicht werden können.

Ansprechpartner:

Dusan Ondrejicka, +352 621 459 234, d.ondrejicka@eib.org

WebsiteI: www.eib.org/press - Pressestelle: +352 4379-21000 – press@eib.org


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