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Ministerpräsident der Republik Moldau zu Besuch bei der EIB – Darlehen zur Modernisierung der Straßeninfrastruktur unterzeichnet

European Investment Bank - BEI/13/92   25/06/2013

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PRESSEMITTEILUNG

BEI/13/92

Luxemburg/Chişinău, den 25. Juni 2013

Ministerpräsident der Republik Moldau zu Besuch bei der EIB – Darlehen zur Modernisierung der Straßeninfrastruktur unterzeichnet

Heute hat der Ministerpräsident der Republik Moldau, Iurie Leanca, der Europäischen Investitionsbank (EIB) einen offiziellen Besuch abgestattet. Gemeinsam mit EIB-Vizepräsident Wilhelm Molterer unterzeichnete er bei diesem Anlass einen Darlehensvertrag über 150 Millionen Euro. Die Mittel sind für die Instandsetzung und Modernisierung wichtiger Teilstücke der moldauischen Nationalstraßen bestimmt.

Wilhelm Molterer, Vizepräsident der EIB, erklärte: „Das heute unterzeichnete Projekt hat erhebliche Auswirkungen auf den grenzüberschreitende und den multimodalen Verkehr. Es fördert die Integration der Republik Moldau mit der EU, da die Verkehrsverbindungen des Landes mit Rumänien ausgebaut werden. Auch die Anbindung des einzigen internationalen Hafens der Republik Moldau, des Hafens Giugiulesti an der Donau, wird verbessert.“

Das EIB-Darlehen wird dazu beitragen, die wichtigsten Verkehrsverbindungen der Republik Moldau auszubauen. Dadurch erhöht sich die Verkehrssicherheit auf den Hauptverkehrswegen des Landes, da mehrere Teilstücke instandgesetzt und modernisiert werden. Außerdem werden Stadtumgehungen gebaut. Der erste Abschnitt des Projekts umfasst Teilstücke der künftigen Umgehung von Chişinău sowie der Nationalstraße M3, was eine vorrangige Maßnahme auf einem Abschnitt eines transeuropäischen Netzes darstellt.

Mit dieser Operation wird die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der staatlichen Straßenverwaltung Moldaus fortgesetzt. Die Bank hatte an diese Behörde bereits vorher zwei Darlehen im Betrag von 105 Mio EUR vergeben, die für Vorhaben bestimmt waren, die von der Straßenverwaltung durchgeführt wurden und werden. Die Republik Moldau ist gemessen am Pro-Kopf-Darlehensvolumen der wichtigste Kunde der EIB in den östlichen Nachbarländern. Der Gesamtbetrag der in diesem Land vergebenen EIB-Finanzierungen beläuft sich einschließlich des derzeitigen Darlehens auf 432 Millionen Euro.

Bei ihrem Treffen erörterten Ministerpräsident Leanca und Vizepräsident Molterer auch, welche Möglichkeiten für künftige Finanzierungen der EIB in der Republik Moldau bestehen. Sie ermittelten dabei vorrangige Projekte und Sektoren, die wichtig für die Entwicklung des Landes sind.

Allgemeines

Die EIB unterstützt als Finanzierungsinstitution der Europäischen Union Projekte in der Ukraine auf der Grundlage eines Finanzierungsmandats von 3,84 Mrd EUR für die östlichen Nachbarländer (Ukraine, Moldau, Georgien, Armenien, Aserbaidschan und Russland). Dieses Mandat wurde der Bank vom Rat der EU und vom Europäischen Parlament für den Zeitraum 2007-2013 erteilt. Für eine Finanzierung im Rahmen des laufenden Mandats in Betracht kommen Vorhaben, die sowohl für die EU als auch für ihre östlichen Nachbarländer von erheblicher Bedeutung sind. Sie müssen zur Unterstützung des lokalen privaten Sektors, zur Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Infrastruktur und zur Eindämmung des Klimawandels beitragen.

Die EIB hat außerdem die Fazilität für die Östlichen Partnerländer (FÖP) eingerichtet, in deren Rahmen sie auf eigenes Risiko 1,5 Mrd EUR bereitstellen kann. Dabei gilt für Darlehen in Russland eine Obergrenze von 500 Mio EUR. Aus Mitteln dieser Fazilität kann die EIB Darlehen für Projekte mit Investment-Grade-Rating vergeben, die hinsichtlich der in Betracht kommenden Sektoren über den im Mandat genannten Einschaltungsbereich hinausgehen. Auf diese Weise können Investitionsvorhaben von Projektträgern aus der EU – und hier in erster Linie von europäischen Unternehmen – in der Region unterstützt werden.

Pressekontakt:

Dušan Ondrejička, d.ondrejicka@eib.org, Tel.: +352-4379-83334

Website: www.eib.org/press – Pressestelle: +352 4379 21000 – press@eib.org


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