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PRESSEMITTEILUNG

BEI/13/141

19. September 2013

Europäische Investitionsbank unterstützt Campus-Ausbau der Freien Universität Amsterdam mit 230 Mio EUR

Die Europäische Investitionsbank (EIB), die Einrichtung der Europäischen Union für langfristige Finanzierungen, stellt der Freien Universität Amsterdam (Vrije Universiteit Amsterdam, VU) 230 Mio EUR zur Verfügung. Mit dem Darlehen sollen neue Gebäude errichtet und alte Campus-Einrichtungen saniert werden. Dieser Finanzierungsbeitrag ist das umfangreichste Darlehen, das die EIB bislang an eine Universität vergeben hat. Zudem arbeitet die Bank damit erstmals mit einer Hochschuleinrichtung in den Niederlanden zusammen. Im umfangreichen Investitionsprogramm der Universität ist vorgesehen, bestehende Gebäude zu ersetzen und neue Lehr- und Forschungseinrichtungen zu bauen. Zudem soll das Hauptgebäude des Campus saniert werden. Das heute unterzeichnete EIB-Darlehen hat eine Laufzeit von 20 Jahren.

Anlässlich der feierlichen Unterzeichnung erklärte der für Finanzierungen der Bank in den Niederlanden zuständige EIB-Vizepräsident Pim van Ballekom: „Investitionen in Hochschul- und Forschungseinrichtungen sind für künftige Generationen von Studenten von entscheidender Bedeutung. Das gilt sowohl für die Niederlande als auch für ganz Europa. Die Europäische Investitionsbank engagiert sich für das Campus-Projekt der Freien Universität Amsterdam und wird sich für Innovationen und Qualifizierungsmaßnahmen in den Niederlanden einsetzen.“

René Smit, Aufsichtsratsvorsitzender der VU Amsterdam, erklärte dazu: „Wir freuen uns, dass die Europäische Investitionsbank die Hälfte der erforderlichen Finanzierungsmittel für die Universität bereitstellen wird. Den übrigen Mittelbedarf wird die Universität selbst decken. Mit dem Geld können wir die notwendigen Sanierungsarbeiten am Campus in Zuidas durchführen. Das Engagement der EIB zeigt, dass die Bank die strategische und finanzielle Ausrichtung unserer Pläne unterstützt. Die Maßnahmen sind darauf ausgerichtet, die Bedingungen für Forschung und Lehre zu verbessern. Durch die geplanten Investitionen auf dem Campus entstehen neue Gebäude, die für gesellschaftlich relevante Bildung und Forschung auf hohem Niveau von Bedeutung sind. Dadurch kann die Universität ihre einzigartigen Campusanlagen zusammen mit anderen Institutionen und internationalen Unternehmen optimal nutzen. Die Vorhaben, die trotz der schwierigen Wirtschaftslage genehmigt wurden, sind ein wichtiger Schritt für die Entwicklung des Campus in Zuidas. Gleichzeitig stellt Amsterdam damit unter Beweis, dass die Stadt auf wissensbasierte Wirtschaft ausgerichtet ist.“

Das Investitionsprogramm trägt dazu bei, die Lehr- und Forschungseinrichtungen der Freien Universität Amsterdam zu verbessern. Die Gebäude auf dem Campus stammen aus den 1960er und 1970er Jahren. Sie sollen saniert bzw. durch neue Gebäude ersetzt werden. Die neu entstehenden Einrichtungen für Forschung und Lehre werden den Anforderungen einer modernen Hochschulbildung besser entsprechen.

Mit dem Darlehen der EIB soll ein neuer nachhaltiger Gebäudekomplex entstehen. Zudem wird ein Forschungszentrum mit Büro- und Laborräumen mitfinanziert. Die Finanzierungsmittel dienen außerdem dazu, das Hauptgebäude der Universität und das medizinische Zentrum zu sanieren. Unterstützt werden ferner Maßnahmen zur Verbesserung des Gebäudes für die naturwissenschaftlichen Fakultäten. Durch den Finanzierungsbeitrag der EIB kann auch die Energieversorgung der Freien Universität verbessert werden. Dazu ist die Installation einer effizienteren und nachhaltigeren Anlage vorgesehen. Die Sanierungs- und Ausbauarbeiten auf dem Campus haben vergangenes Jahr begonnen. Die erste Phase der Arbeiten soll Ende 2017 abgeschlossen sein.

Die EIB, die Einrichtung der EU für langfristige Finanzierungen, hat in den letzten fünf Jahren mehr als 7,3 Mrd EUR für Infrastrukturinvestitionen und kleine Unternehmen in den Niederlanden bereitgestellt. Zu den bekanntesten Projekten, die in jüngster Zeit umfangreiche Unterstützung von der EIB erhalten haben, gehören das Autobahnprojekt zur Verbreiterung der A12 zwischen Lunetten und Veenendaal, der Ausbau des Hafens von Rotterdam (Bereich Maasvlakte) sowie umfangreiche Ausbauarbeiten an den Krankenhäusern in Amsterdam, Rotterdam, Deventer and Heerenveen.

Mit dem Darlehen für das Campus-Projekt der Freien Universität Amsterdam unterstützt die EIB seit vielen Jahren erstmals wieder ein Vorhaben im niederländischen Bildungsbereich. Europaweit hat die Europäische Investitionsbank im Zeitraum 2008-2013 insgesamt Darlehen von mehr als 17 Mrd EUR für 201 Vorhaben im Bildungswesen bereitgestellt.

Allgemeines:

Die Europäische Investitionsbank:

Die Europäische Investitionsbank (EIB) ist die Einrichtung der Europäischen Union für langfristige Finanzierungen. Ihre Anteilseigner sind die Mitgliedstaaten der EU. Die EIB vergibt langfristige Finanzierungsmittel für tragfähige Vorhaben, die den Zielen der EU entsprechen.

Die Freie Universität Amsterdam:

Die Vrije Universiteit Amsterdam (VU) ist eine offene Organisation, eng vernetzt mit der Gesellschaft. Neben der Aneignung von eingehenden Kenntnissen in den jeweiligen Fachbereichen geht es der Universität auch um ein breit gefächertes Allgemeinwissen. Die VU legt Wert darauf, über den eigenen Tellerrand zu schauen. Wissenschaftliche Forschung und Bildung sind an der VU durch ein hohes Maß an Ehrgeiz gekennzeichnet. Hier werden freie, offene Kommunikation und Ideen angeregt. Die VU steht für universell geltende Werte wie wissenschaftliche Freiheit und Unabhängigkeit.

Pressekontakt:

Europäische Investitionsbank: Richard Willis, +352 621 555 758, willis@eib.org

Internet: www.eib.org/press - Pressestelle: +352 4379 21000 – press@eib.org

Freie Universität Amsterdam: Ronald van Gelder, ronald.van.gelder@vu.nl

+31 20 59 85645


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