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PRESSEMITTEILUNG

BEI/13/114

Luxemburg, den 24 Juli 2013

EIB vergibt knapp 1 Mrd EUR für Forschung und Entwicklung in Polen

Die Europäische Investitionsbank (EIB) stellt zwei Darlehen in Höhe von 970 Mio EUR für Forschung und Entwicklung in wissenschaftlichen Einrichtungen, Universitäten und Unternehmen in Polen bereit. Sie hilft dem Land damit, zum gemeinsamen Europäischen Forschungsraum beizutragen, indem sie seine Wissenschaftsinfrastruktur und die FuE-Kompetenzen seiner Forschungseinrichtungen stärkt.

Das erste EIB-Darlehen von 490 Mio EUR ist für Zuschüsse zu FuE-Projekten bestimmt. Die Zuschüsse werden vom Nationalen Wissenschaftszentrum und vom Nationalen Zentrum für Forschung und Entwicklung im Wege offener Verfahren an Doktoranden, Post-Doktoranden und Wissenschaftler vergeben. Gefördert werden Grundlagen- und angewandte Forschung in öffentlichen Forschungsinstituten, an Hochschulen und in Unternehmen in Polen.

Die EIB vergibt weitere 480 Mio EUR für Aufgaben, die Teil des gesetzlichen Forschungsauftrags akademischer Mitarbeiter an öffentlichen Hochschulen und Forschungsinstituten in den meisten Wissenschaftsbereichen sind (mit Ausnahme von medizinischer Forschung in Universitätskliniken und von Forschung im Verteidigungsbereich). Mit dem Darlehen fördert die EIB auch Investitionsvorhaben für die öffentliche FuE-Infrastruktur und wissenschaftliche Ausrüstung unter der Federführung des Ministeriums für Wissenschaft und Hochschulwesen.

„Die EIB setzt sich nachdrücklich für den Aufbau einer Wissensgesellschaft in Europa ein, vor allem für mehr FuE-Investitionen, für die nachgelagerte Forschung und Innovation und für die Qualität des Humankapitals. Deshalb begrüßen wir diese Vereinbarung mit Polen ganz besonders, denn die Projekte werden die Wissenschafts- und Innovationspolitik des Landes voranbringen. Das Darlehen wird die Grundlagenforschung stärken, die Effizienz des Wettbewerbs um Zuschüsse verbessern und mehr private Geldgeber dazu bewegen, sich an der angewandten Forschung und Innovation in Polen zu beteiligen“, erklärte EIB-Vizepräsident Anton Rop bei der Vertragsunterzeichnung.

Beide Projekte werden 2013 und 2014 durchgeführt. Für diesen Zeitraum sichern sie die bereits vorhandenen FuE-Arbeitsplätze in Polen und schaffen darüber hinaus zahlreiche neue Karrierechancen vor allem für Nachwuchsforscher.

Durch die wettbewerbsfähigen Finanzierungsbedingungen der EIB und die lange Darlehenslaufzeit muss Polen geringere Finanzierungskosten aufbringen. Dadurch gewinnt das Land finanzielle Flexibilität für weitere FuE-Investitionen.

Hinweis für die Redaktion:

Die Europäische Investitionsbank (EIB) ist die Einrichtung der Europäischen Union für langfristige Finanzierungen. Ihre Anteilseigner sind die Mitgliedstaaten der EU. Sie vergibt langfristige Finanzierungsmittel für solide Investitionsvorhaben, die den Zielen der EU entsprechen.

Pressekontakt:

Alicja Chytla, a.chytla@eib.org , Tel.: +352-4379-88233

Website der EIB: www.eib.org/press – Pressestelle: +352 4379 21000 – press@eib.org


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