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PRESSEMITTEILUNG

BEI/12/193

Luxemburg und Lissabon, den 7. Dezember 2012

EIB und Banco BPI – 300 Mio EUR für KMU und Midcap-Unternehmen in Portugal

Die Europäische Investitionsbank (EIB) arbeitet bereits seit Jahren erfolgreich mit dem portugiesischen Finanzinstitut Banco BPI zusammen und gewährt ihm nun ein Darlehen von 300 Mio EUR zur Unterstützung kleiner und mittelgroßer Vorhaben, die in erster Linie von KMU und Midcap-Unternehmen in Portugal durchgeführt werden. Der Finanzierungsvertrag wurde heute in Lissabon von EIB-Vizepräsidentin Magdalena Álvarez Arza und dem CEO des Banco BPI, Fernando Ulrich, unterzeichnet.

Anlässlich der Unterzeichnung erklärte EIB-Vizepräsidentin Magdalena Álvarez Arza: „Dieses EIB-Darlehen ist ein unmittelbarer Beweis für den Wert der Portfolio-Garantie, die wir heute Vormittag mit der Republik Portugal unterzeichnet haben. Dadurch können kleine Unternehmen Kredite zu günstigen Konditionen aufnehmen, was sich positiv auf das Wachstum und die Beschäftigung auswirken dürfte. Beides wird angesichts der gegenwärtigen Wirtschaftslage dringend benötigt.“

Der BPI-Chef Fernando Ulrich sagte dazu: „Das neue Darlehen knüpft an die langjährige Zusammenarbeit zwischen der EIB und BPI an. Möglich wurde die neue Operation jedoch erst durch die Unterstützung in Form einer Garantie, die die portugiesische Regierung bereitgestellt hat. Damit gewährleistet sie, dass die EIB vorrangige Projekte in Portugal auch weiterhin unterstützen kann. Im Vordergrund stehen dabei Vorhaben von KMU. Die BPI hat bei der Unterstützung von KMU schon immer eine Vorreiterrolle gespielt. Mit dem neuen Darlehen, das die EIB zum richtigen Zeitpunkt bereitstellt, kann die Bank ihre Unterstützung für KMU-Finanzierungen zu attraktiven Konditionen weiter ausbauen.“

Das Darlehen wird hauptsächlich KMU und Midcap-Unternehmen zugutekommen. Ein Teil kann aber auch für Vorhaben eingesetzt werden, die von anderen Projektträgern durchgeführt werden. Unterstützt werden dabei Vorhaben für Energieeinsparungen, Umweltschutz, i2i und Infrastruktur. Die EIB wird bis zu 100 % der gesamten Kosten von KMU- und Midcap-Vorhaben (maximal jedoch 12,5 Mio EUR je Vorhaben) und bis zu 50 % der Kosten sonstiger Projekte finanzieren. Die Mittel können aber auch ergänzend zu anderen Initiativen der EIB-Gruppe wie JESSICA eingesetzt werden, die in erster Linie Vorhaben für Stadterneuerung und Energieeffizienz bzw. erneuerbare Energien fördern und von Unternehmen des Privatsektors oder von öffentlichen Einrichtungen durchgeführt werden. Das Darlehen kann mit einem Risikoteilungsinstrument kombiniert werden, das vom Europäischen Investitionsfonds (EIF) im Auftrag der EIB und der EU-Kommission verwaltet wird.

2011 stellte die EIB-Gruppe Darlehen von insgesamt 13 Mrd EUR für die Finanzierung kleiner und mittlerer Unternehmen bereit. Mit diesem Rekordbetrag unterstützte sie mehr als 120 000 Unternehmen in ganz Europa.

Die Unterstützung von KMU gehört zu den Zielen der EU und somit zu den vorrangigen Finanzierungszielen der EIB. Das Darlehen entspricht der Strategie von EIB und Banco BPI, kleine Unternehmen in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise zu unterstützen und ihnen die Aufnahme langfristiger Kredite mit flexiblen Auszahlungsbedingungen und zu günstigen Zinsen zu erleichtern. Auf diese Weise wird das Weiterbestehen der Unternehmen gewährleistet und die Schaffung von Arbeitsplätzen gefördert.

Hintergrundinformationen:

Die Europäische Investitionsbank (EIB) ist die Institution der Europäischen Union für langfristige Finanzierungen. Ihre Anteilseigner sind die Mitgliedstaaten der EU. Die EIB vergibt langfristige Darlehen für solide Projekte, die den Zielen der EU entsprechen.

Die BPI ist die viertgrößte portugiesische Finanzgruppe. Sie hat einen Marktanteil von 10 % beim Einlagen- und Kreditgeschäft und von über 15 % bei der Vermögensverwaltung. Die Bank gehört zu den portugiesischen Finanzinstituten, die leistungsstarke KMU in Portugal am intensivsten unterstützen. Zudem ist sie vor allem im Rahmen der verschiedenen Konjunkturprogramme des portugiesischen Staates sehr aktiv, mit denen die Auswirkungen der Wirtschaftskrise abgefedert werden sollen.

Pressekontakt:

EIB: Matilde del Valle Serrano, m.delvalle@eib.org, (+352) 437983154

Internet: www.eib.org/press – Pressestelle: (+352) 4379 21000 – press@eib.org;

BPI: Filipa Roquette, filipa.ferreira.roquette@bancobpi.org +351213213406, www.bancobpi.pt


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