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PRESSEMITTEILUNG

BEI/12/173

26. November 2012

EIB vergibt 100 Millionen EUR für KMU in Serbien

Die Europäische Investitionsbank (EIB) hat zwei Darlehensverträge über insgesamt 100 Mio EUR mit zwei serbischen Finanzinstituten unterzeichnet. Mit den Mitteln sollen Projekte von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Infrastrukturvorhaben von Gebietskörperschaften finanziert werden. Die Darlehen sollen Serbien in seinen Bemühungen um eine Integration in die Europäische Union unterstützen.

„Die Bank der Europäischen Union fördert Projekte in Serbien, um dem Land auf seinem Weg in die Europäische Union behilflich zu sein und ihm eine rasche Integration in die Union zu ermöglichen. Die Darlehen an die beiden serbischen Banken werden den KMU und Midcap-Unternehmen in Serbien einen besseren Zugang zu langfristigen Finanzierungen mit günstigen Konditionen gewähren“, sagte Dario Scannapieco, der für die Länder des Westbalkans zuständige Vizepräsident der EIB. „Ich freue mich sehr über die Zusammenarbeit mit den serbischen Behörden und Finanzinstituten. Mit diesen Darlehen wird die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der EIB und der Raiffeisen Banka a.d. Beograd bzw. der Erste Bank fortgesetzt“, so Scannapieco.

Raiffeisen banka a.d. Beograd, 50 Mio EUR

Anlässlich seines offiziellen Besuchs in Belgrad unterzeichnete EIB-Vizepräsident Dario Scannapieco heute einen Darlehensvertrag über 50 Mio EUR mit der Raiffeisen Banka. Das EIB-Darlehen dient der Finanzierung von Vorhaben von KMU und Midcap-Unternehmen in den Bereichen Industrie und Dienstleistungen (einschließlich Fremdenverkehr) sowie von kleinen und mittelgroßen Infrastrukturvorhaben, die von Gebietskörperschaften durchgeführt werden. Des Weiteren sollen aus den Mitteln Projekte in wissens- und technologieintensiven Sektoren sowie auch vorrangige Projekte in den Bereichen Energie, Umweltschutz, Gesundheit und Bildung gefördert werden. Mindestens 70% des Darlehensbetrags werden für Projekte von KMU und Midcap-Unternehmen vergeben. Die Operation wird sich vor allem im derzeitigen Marktumfeld positiv auf die Verfügbarkeit von Finanzierungsmitteln für KMU auswirken, die der Motor des wirtschaftlichen und sozialen Fortschritts in Serbien sind, und zudem die Gesamtfinanzierungskosten reduzieren.

Erste Bank Novi Sad, 50 Mio EUR

Die EIB unterzeichnete am 9. November ebenfalls einen Darlehensvertrag mit Erste Bank Novi Sad. Die Operation weist ähnliche Merkmale wie das Darlehen an die Raiffeisen banka auf. Die Mittel sind vorrangig für KMU bestimmt, können jedoch auch von großen Unternehmen mit bis zu 3 000 Mitarbeitern in Anspruch genommen werden. Aus dem Darlehen können darüber hinaus auch Vorhaben von Gebietskörperschaften finanziert werden.

Hintergrundinformationen

Die Europäische Investitionsbank (EIB) ist die Institution der Europäischen Union für langfristige Finanzierungen. Ihre Anteilseigner sind die Mitgliedstaaten der EU. Sie vergibt langfristige Finanzierungsmittel für tragfähige Vorhaben, die den Zielen der EU entsprechen.

Die EIB ist der größte internationale Geldgeber in den Ländern des Westbalkans, wo sie seit 1977 tätig ist. In den letzten 10 Jahren hat sie in dieser Region insgesamt 6,7 Mrd EUR bereitgestellt. Die Finanzierungen betrafen Projekte in den Bereichen Verkehr, Energie, Gesundheit und Bildung, Industrie, Dienstleistungen und Wasserwirtschaft. Darüber hinaus wurden Projekte kleiner und mittlerer Unternehmen sowie Vorhaben von Gebietskörperschaften unterstützt.

Pressekontakt:

Marco Santarelli, m.santarelli@eib.org, +39 331 6595594

Website: www.eib.org/press – Pressestelle: +352 4379 21000 – E-Mail: press@eib.org


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