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PRESSEMITTEILUNG

BEI/12/169

23. November 2012

100 Mio GBP für europäische FuE-Vorhaben von Johnson Matthey in Europa

Die Europäische Investitionsbank stellt dem Unternehmen Johnson Matthey ein Darlehen von 100 Mio GBP für seine Forschungsaktivitäten in den Bereichen Emissionskontrolle, Prozess- und kohlenstoffarme Technologien zur Verfügung. Diese Forschungsarbeiten dürften in den kommenden Jahrzehnten in erheblichem Maße zur Reduzierung schädlicher Verkehrs- und Industrieemissionen beitragen. Im Mittelpunkt der Forschungstätigkeit von Johnson Matthey steht die Kontrolle der Emissionen leichter und schwerer Nutzfahrzeuge sowie die Entwicklung von Katalysatortechnologien, die strengere - in den nächsten Jahren in Kraft tretende - Emissionsstandards erfüllen. Das Darlehen wird die Durchführung dieser Aktivitäten unterstützen. Die Forschung konzentriert sich ebenfalls auf die Entwicklung moderner Verfahren zur Veredelung von Platingruppen-Metallen sowie auf die Entwicklung umweltfreundlicherer Materialien, die u.a. in der Glas- und Elektronikindustrie eingesetzt werden.

Der Finanzierungsvertrag wurde von hochrangigen Vertretern des Unternehmens und der Europäischen Investitionsbank in London unterzeichnet.

EIB-Vizepräsident Simon Brooks sagte in diesem Zusammenhang: „Bessere Technologien können die Umweltverschmutzung reduzieren und damit entscheidend zu einer Verbesserung der Luftqualität und zum Klimaschutz beitragen. Die Europäische Investitionsbank hat erkannt, welche wichtige Rolle hierbei der Emissionsforschung und der Entwicklung von Verfahren zur Reduzierung schädlicher Verkehrs- und Industrieemissionen zukommt. Wir freuen uns, Johnson Mattheys Engagement in diesem Bereich und den Beitrag des Unternehmens zu einer besseren Emissionskontrolle und Brennstoffzellenforschung zu unterstützen.“

„Unsere Investitionen im FuE-Bereich sind wichtige Elemente unserer Strategie, die auf ein hohes und langfristiges Wachstum abzielt. Das Darlehen der EIB trägt zur Finanzierung dieser wachsenden Investitionsaufwendungen im Vereinigten Königreich bei“, so Robert Macleod, Group Finance Director der Johnson Matthey Plc. „Die EIB stellt zum dritten Mal ein Darlehen für unsere FuE-Aktivitäten bereit und leistet damit erneut einen wichtigen Beitrag zu unserem Finanzierungsportfolio. Wir freuen uns, unsere Zusammenarbeit mit der EIB in den kommenden Jahren fortzusetzen."

Das Darlehen der EIB wird die Arbeiten mitfinanzieren, die das Unternehmen in den kommenden zwei Jahren in seinen FuE-Zentren in Sonning Common, Berkshire und Billingham (Teesside) durchführen wird. Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Environmental Technologies Division (Abteilung für Umwelttechnologie) und anderer Geschäftsbereiche von Johnson Matthey werden sich mit der Prozesskatalyse und mit Brennstoffzellen sowie mit Katalysatoren für die Emissionskontrolle und kohlenstoffarmen Technologien befassen. Dabei wird das Unternehmen auch mit Universitäten, Forschungszentren und Geschäftspartnern zusammenarbeiten.

In den vergangenen fünf Jahren wurden mehr als 21 Mrd GBP in Form von Darlehen für Vorhaben im Vereinigten Königreich zur Verfügung gestellt. Unterstützt wurden u.a. die Entwicklung emissionsarmer Motoren von Jaguar Land Rover und die Batterieforschung von Nissan UK.

Pressekontakt:

Europäische Investitionsbank: Richard Willis, +352 621555758, willis@eib.org

Internet: www.eib.org/press – Pressestelle: +352 4379 21000 – E-Mail: press@eib.org

Hinweis für die Redaktion:

Europäische Investitionsbank:

Die Europäische Investitionsbank (EIB) ist die Institution der Europäischen Union für langfristige Finanzierungen. Ihre Anteilseigner sind die Mitgliedstaaten der EU. Sie vergibt langfristige Finanzierungsmittel für tragfähige Vorhaben, die den Zielen der EU entsprechen.


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