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PRESSEMITTEILUNG

BEI/12/167

22. November 2012

EIB und Region Aquitaine: 800 Mio EUR für nachhaltige Entwicklung und Energieeffizienz

Die Region Aquitaine und die Europäische Investitionsbank werden Investitionen im Umfang von 800 Mio EUR für Bildung, nachhaltige Entwicklung und erneuerbare Energien ermöglichen. Das haben Alain Rousset, Präsident des Regionalrats der Aquitaine, und Philippe de Fontaine Vive, Vizepräsident der EIB, anlässlich der Vertragsunterzeichnungen am 22. November 2012 im Regionalrat der Region bekanntgegeben.

Die EIB beteiligt sich daran mit einem der höchsten Beträge, die sie bisher für eine französische Region vergeben hat. Profitieren sollen vor allem Schulen und sonstige Bildungseinrichtungen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Kleinstunternehmen. Vor dem Hintergrund der rückläufigen Kreditvergabe durch Geschäftsbanken hat diese Finanzierung den großen Vorteil, dass sie die Region Aquitaine mit langfristigen und – dank des AAA-Ratings der EIB – günstigen Mitteln versorgt. Gleichzeitig beweist die EIB ihr Vertrauen in die Finanzkraft der Region und insbesondere in deren Fähigkeit, ihre Investitionen ausgewogen aus Eigen- und Fremdmitteln zu finanzieren.

  1. 500 Mio EUR für weiterführende Schulen und sonstige Bildungseinrichtungen

500 Mio EUR sind dafür vorgesehen, öffentliche und private Schulen in der Region auszubauen, sie an geltende Standards anzugleichen und ihre Energieeffizienz zu verbessern. Ein Schlüsselprojekt ist der Bau des „Lycée des métiers“ in Bergerac (Dordogne) nach dem Positivenergie-Konzept, d. h. der Neubau wird mehr Energie erzeugen als verbrauchen. Darüber hinaus soll in Einklang mit der Strategie Europa 2020 die Energiebilanz der Schulgebäude erheblich verbessert werden. Dazu werden auf den Dächern Solaranlagen montiert.

Die erste Tranche in Höhe von 150 Mio EUR wurde am 22. November 2012 von Alain Rousset, Präsident des Regionalrats der Aquitaine, und Philippe de Fontaine Vive, Vizepräsident der EIB, unterzeichnet.

  1. 300 Mio EUR für Unternehmen

Die Region Aquitaine und die EIB werden in Kooperation mit der Crédit Agricole und der Banque Populaire et la Caisse d’Epargne (BPCE-Gruppe) die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien und die energieeffiziente Gebäudesanierung mit 300 Mio EUR unterstützen. Den Projektträgern in der Region wird damit eine günstige Möglichkeit geboten, ihren Finanzierungsbedarf zu decken. Die Europäische Investitionsbank stellt dafür ein Globaldarlehen von 150 Mio EUR bereit, das über zwei Partnerbanken – Crédit Agricole und Banque Populaire et Caisse d'Epargne (BPCE-Gruppe) – weitergeleitet wird. Die beiden Bankengruppen werden das Darlehen der EIB um weitere 150 Mio EUR für dieses große Regionalvorhaben zur Förderung der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz ergänzen. Die Partnerbanken können Projektträgern in der gesamten Region damit insgesamt 300 Mio EUR in Form zinsgünstiger Darlehen zur Verfügung stellen. Auch der regionale Garantiefonds wird – gemeinsam mit der Förderbank Oséo – die Investitionsvorhaben sehr kleiner, kleiner und mittlerer Unternehmen unterstützen. Dies wird die Finanzierungsbedingungen für kleine Unternehmen, einschließlich landwirtschaftlicher Betriebe, deutlich verbessern.

Dazu wurde am 22. November 2012 ein Vereinbarungsprotokoll über einen Betrag von 150 Mio EUR unterzeichnet.

Anlässlich der Vertragsunterzeichnung sagte EIB-Vizepräsident Philippe de Fontaine Vive: „Unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Region Aquitaine steht bei diesem Projekt im Zeichen einer sehr ehrgeizigen Umweltpolitik. Die Modernisierung der Schulen und Bildungseinrichtungen und die Förderung von Projekten für erneuerbare Energien im Privatsektor tragen maßgeblich zu einer besseren Bildung und zu einer nachhaltigen Entwicklung bei. Es ist unsere Aufgabe, optimale Bedingungen zur Finanzierung solcher Projekte zu schaffen, die die Wirtschaft, die Beschäftigung und den sozialen Zusammenhalt in der Region fördern.“

Alain Rousset meinte: „In einer Zeit, in der Banken  immer weniger Kredite an Gebietskörperschaften vergeben, ist die Region auf der Suche nach alternativen Finanzierungsquellen. Die Europäische Investitionsbank ist dabei ein guter Partner für Finanzierungen in den Bereichen Bildung, Ausbildung und nachhaltige Entwicklung.“ Er ergänzte: „Sowohl die Laufzeit als auch die Zinssätze der Darlehen der EIB sind einmalig. Mit einer solchen Finanzierung wird es für uns einfacher, die Zukunft der Region zu gestalten.“

Das Darlehen der EIB für die Region Aquitaine ist ein konkreter Beweis dafür, dass sich Europa für den Klimaschutz in der Region einsetzt. Dies kommt ihren Bewohnern allgemein und insbesondere den jungen Menschen in den Schulen und Ausbildungseinrichtungen zugute. Das Engagement der EIB für die Gebietskörperschaften, die seit Januar 2012 Investitionen von knapp 7 Mrd EUR tätigten, ist stetig gewachsen. Die Mittelzusagen der EIB bewegen oft auch andere Geldgeber dazu, sich an Investitionen zu beteiligen.

Hinweise für die Redaktion:

Europäische Investitionsbank (EIB)

Die EIB ist die Finanzierungsinstitution der Europäischen Union. Sie hat in erster Linie die Aufgabe, durch langfristige Darlehen tragfähige private und öffentliche Investitionsvorhaben zu unterstützen, die zu den EU-Zielen der Integration, Kohäsion und Entwicklung beitragen.

2011 stellte die EIB Finanzierungsmittel von fast 5 Mrd EUR für 25 wichtige Projekte in ganz Frankreich zur Verfügung. Sie fördert damit die Innovation und Modernisierung im Industrie- und Energiesektor, den Ausbau der Infrastruktur, die Stadterneuerung und die Energieeffizienz – also Schlüsselbereiche der Wirtschaft. Die Projekte tragen zur Schaffung von Arbeitsplätzen sowie zum Klimaschutz bei und kommen den Bürgern unmittelbar zugute, sei es im Alltag oder im Berufsleben. Auch für die Gebietskörperschaften hat sich die EIB als ein attraktiver Partner erwiesen.

www.eib.org

Pressekontakt:

EIB: Anne-Cécile Auguin, Mobiltel.: +352 621 36 1948, E-Mail: a.auguin@eib.org

Internet: www.bei.org/press - Pressestelle: +352 4379 21000 – presse@bei.org

Region Aquitaine: Rachid Belhadj, Mobiltel.: +33 6 18 48 01 79, E-Mail: presse@aquitaine.fr

Internet: www.aquitaine.fr


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