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Die EIB fördert den Einsatz erneuerbarer Energien in der Ukraine

European Investment Bank - BEI/12/127   24/09/2012

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PRESSEMITTEILUNG

BEI/12/127

Kiev/Luxembourg, den 24. September 2012

Die EIB fördert den Einsatz erneuerbarer Energien in der Ukraine

Die Europäische Investitionsbank (EIB) stellt 200 Mio EUR zur Finanzierung des ehrgeizigen, auf die Modernisierung und Verbesserung der Stromerzeugung aus Wasserkraft ausgerichteten UkrHydroEnergo-Programms bereit.

EIB-Vizepräsident Anton Rop erklärte: „Dies ist das erste von der EIB in der Ukraine finanzierte Projekt, das zur Steigerung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien beiträgt. Es wird zu einer Senkung des Verbrauchs fossiler Brennstoffe und damit zu einer deutlichen Verringerung der CO2-Emissionen führen. Auf diese Weise wird es der Ukraine dabei helfen, seine Verpflichtungen in Bezug auf die Bekämpfung des Klimawandels zu erfüllen.“

Die Mittel der EIB werden der Sanierung und Modernisierung von 22 konventionellen Wasserkraftwerken und Pumpspeicherkraftwerken an sechs Kraftwerksstandorten entlang des Flusses Dniepr in der Zentralukraine zugute kommen. Die installierte Gesamtkapazität dieses Projekts wird 980 MW betragen. Nach seiner Fertigstellung wird es die wirtschaftliche Nutzungsdauer dieser Kraftwerke zur Erzeugung von Energie aus erneuerbaren Quellen verlängern und die verfügbare Stromerzeugungskapazität um 10% steigern. Darüber hinaus wird das Projekt die betriebliche Leistungsfähigkeit des ukrainischen Stromsektors steigern und dabei helfen, das ukrainische Stromnetz mittelfristig mit dem europäischen Stromübertragungssystem zu synchronisieren.

Dieses Projekt wird von der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) kofinanziert werden. Technische Hilfe bei der Projektdurchführung wird im Rahmen der Nachbarschaftsinvestitionsfazilität finanziert.

Die EIB hat in der Ukraine bisher Darlehen im Gesamtbetrag von rund 1,3 Mrd EUR bereitgestellt. Sie hat damit Vorhaben in den Bereichen Energie sowie Straßen- und Wasserinfrastruktur gefördert und indirekt unter Zwischenschaltung von Banken Vorhaben kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) mitfinanziert.

Hintergrund

Die EIB unterstützt als Finanzierungsinstitution der Europäischen Union Projekte in der Ukraine auf der Grundlage eines Finanzierungsmandats von 3,7 Mrd EUR für die östlichen Partnerländer (Ukraine, Moldau, Georgien, Armenien, Aserbaidschan und Russland). Dieses Mandat wurde der Bank vom Rat der EU und vom Europäischen Parlament für den Zeitraum 2007-2013 erteilt. Für eine Finanzierung im Rahmen des laufenden Mandats in Betracht kommen Vorhaben in den Bereichen Verkehr, Energie, Telekommunikation und Umweltinfrastruktur, die sowohl für die EU als auch für ihre östlichen Partnerländer von großem Interesse sind. Seit Mitte 2009 erstreckt sich das Mandat auch auf Darlehen für KMU, die über Banken in östlichen Partnerländern weitergeleitet werden.

Die EIB hat außerdem die Fazilität für die Östlichen Partnerländer (FÖP) eingerichtet, in deren Rahmen sie auf eigenes Risiko 1,5 Mrd EUR bereitstellen kann. Dabei gilt für Projekte in Russland eine Obergrenze von 500 Mio EUR. Im Rahmen dieser Fazilität kann die EIB Darlehen für Projekte mit Investment-Grade-Rating gewähren, die hinsichtlich der in Betracht kommenden Sektoren über den im Mandat genannten Einschaltungsbereich hinausgehen. Auf diese Weise können Investitionsvorhaben von Projektträgern aus der EU – und hier in erster Linie von europäischen Unternehmen – in der Region unterstützt werden.

Pressekontakt:

Dušan Ondrejička, E-Mail: d.ondrejicka@eib.org, Tel.: (+352) 4379 83334.

Website: http://www.eib.org/press - Pressestelle: +352 4379 21000 – press@eib.org


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