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PRESSEMITTEILUNG

BEI/12/109

Eriwan/Luxemburg, den 7. August 2012

EIB unterstützt Modernisierung von Grenzübergängen und Wasserinfrastruktur in Armenien

Die Europäische Investitionsbank (EIB) stellt in der Republik Armenien zwei Darlehen bereit:

  • ein Darlehen von 30,3 Mio EUR für den Bau und die Modernisierung von drei Grenzübergängen und der zugehörigen Infrastruktur an Armeniens Grenze zu Georgien

  • ein weiteres Darlehen von 6,5 Mio EUR für die Sanierung von Wasserversorgungssystemen, Kanalisationsnetzen und Kläranlagen in armenischen Kleinstädten.

Das Darlehen von 30,3 Mio EUR dient zur Finanzierung von Arbeiten an den Grenzübergängen in Bagratashen, Bavra und Gogavan. Gleichzeitig sollen die Zufahrtsstraßen in der Umgebung sowie die damit verbundene Infrastruktur verbessert werden. Dazu gehören der Bau einer neuen Brücke in Bagratashen und die Instandsetzung einer 7,4 km langen Straße zum Grenzübergang Gogavan.

Armenien will mit dem Vorhaben zuverlässige Transitrouten aufbauen, die für die gesamte Region von entscheidender Bedeutung sind. Durch das Projekt wird die Abfertigung von Personen, Fahrzeugen und Gütern an der Grenze zwischen Armenien und Georgien künftig zügiger erfolgen.

Das Darlehen von 6,5 Mio EUR trägt dazu bei, die Trinkwasserversorgung und die Abwasserentsorgung für rund 300 000 Einwohner in 17 armenischen Kleinstädten zu verbessern. Durch das Projekt soll die Wasserversorgung auf internationales Niveau gebracht werden. Dadurch wird sich die Lebensqualität der armenischen Bevölkerung verbessern. Die Maßnahmen kommen vor allem Bevölkerungsschichten mit geringem Einkommen zugute, die in ärmeren Regionen des Landes leben.

Beide Vorhaben – die Modernisierung der Grenzübergänge in Bagratashen, Bavra und Gogavan sowie das Projekt zur Wasserversorgung in armenischen Kleinstädten – werden von der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) und aus Mitteln der Nachbarschaftsinvestitionsfazilität (NIF) kofinanziert.

Mit der Unterzeichnung dieser Darlehen steigt das Engagement der EIB in Armenien auf insgesamt 57 Mio EUR und hat sich damit nahezu verdreifacht. Zuvor hatte die Bank bereits 5 Mio EUR für die Modernisierung der U-Bahn in Eriwan und 15 Mio EUR für kleine Vorhaben von KMU in Armenien bereitgestellt.

Hintergrundinformationen:

Die EIB unterstützt als Finanzierungsinstitution der Europäischen Union Projekte in Armenien auf der Grundlage eines Finanzierungsmandats von 3,8 Mrd EUR für die östlichen Partnerländer (Ukraine, Republik Moldau, Georgien, Armenien, Aserbaidschan) und Russland. Dieses Mandat wurde der Bank vom Rat der Europäischen Union und vom Europäischen Parlament für den Zeitraum 2007-2013 erteilt. Das derzeitige Mandat umfasst die Finanzierung von Vorhaben, die zur Entwicklung des Privatsektors – vor allem zur Förderung von KMU –, zum Ausbau der sozialen und wirtschaftlichen Infrastruktur und zur Bekämpfung der Ursachen und Folgen des Klimawandels beitragen.

Die EIB hat außerdem die Fazilität für die Östlichen Partnerländer (FÖP) eingerichtet, in deren Rahmen sie auf eigenes Risiko 1,5 Mrd EUR bereitstellen kann. Dabei gilt für Projekte in Russland eine Obergrenze von 500 Mio EUR. Im Rahmen dieser Fazilität kann die EIB Darlehen für Projekte mit Investment-Grade-Rating gewähren, die hinsichtlich der in Betracht kommenden Sektoren über die im Mandat genannten Einschaltungsbereiche hinausgehen. Auf diese Weise können Investitionsvorhaben von Projektträgern aus der EU – und hier in erster Linie von europäischen Unternehmen – in der Region unterstützt werden.

Pressekontakt/Ansprechpartner:

Dušan Ondrejička, d.ondrejicka@eib.org, tel.: +352-4379-83334

Website: www.eib.org/press - Pressestelle: +352 4379 21000 – press@eib.org


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