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BPI erhält Darlehen von 200 Mio EUR zur Unterstützung von KMU in Portugal

European Investment Bank - BEI/11/19   10/02/2011

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PRESSEMITTEILUNG

BEI/11/19

Lissabon, den 10. Februar 2011

BPI erhält Darlehen von 200 Mio EUR zur Unterstützung von KMU in Portugal

Die Europäische Investitionsbank (EIB) vergibt an die Banco BPI (BPI) ein Darlehen von 200 Mio EUR zur Finanzierung von Investitionsvorhaben kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU). Der Finanzierungsvertrag wurde heute in Lissabon von EIB-Vizepräsidentin Magdalena Álvarez Arza und dem Vorstandsvorsitzenden der BPI, Fernando Ulrich, unterzeichnet.

Vizepräsidentin Álvarez, in deren Zuständigkeit auch die Finanzierungen der Bank in Portugal und Spanien fallen, betonte: „Mit diesem Darlehen unterstützt die EIB gerade die kleinen und mittleren Unternehmen in Portugal. Den KMU einen besseren Zugang zu Krediten zu ermöglichen, zählt zu den strategischen Zielen der Europäischen Investitionsbank. Sie trägt auf diese Weise dazu bei, die Wirtschaftstätigkeit anzukurbeln und neue Arbeitsplätze zu schaffen, vor allem in Konvergenzregionen. Ich bin zuversichtlich, dass dieses Darlehen unsere hervorragende Beziehung zur BPI weiter festigt und sich zum Nutzen der portugiesischen Wirtschaft auswirkt.“

Vorstandsvorsitzender Fernando Ulrich sagte: „Wir freuen uns sehr über dieses neue Globaldarlehen, das wir dank der gut funktionierenden Zusammenarbeit mit der EIB nun bereits zu einem frühen Zeitpunkt des Jahres unterzeichnen können. Das Darlehen ist für die BPI ein wichtiges Instrument und ein großer Anreiz dafür, ihr vorrangiges Ziel für 2011 zu erreichen: die anhaltende Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen in der derzeit schwierigen wirtschaftlichen Lage. Die BPI nimmt bei der Unterstützung der erfolgreichsten KMU in Portugal eine führende Rolle ein. Sie versucht, bestmögliche und auf die Bedürfnisse ihrer Kunden zugeschnittene Konditionen vor allem von der EIB zu erhalten, und leitet die Mittel dann effizient an KMU weiter. “

Aus den Mitteln des Globaldarlehens sollen kleinere Vorhaben insbesondere in den Bereichen Industrie, Tourismus und Dienstleistungen, einschließlich Forschung und Entwicklung, Energie und Umweltschutz gefördert werden. Sie können auch für Infrastrukturprojekte, hauptsächlich von Kommunen, in Anspruch genommen werden. Die Vorhaben werden ihren Standort überwiegend in den Konvergenzgebieten Portugals haben. Die EIB wird bis zu 100% der gesamten Kosten von KMU-Vorhaben (maximal jedoch 12,5 Mio EUR je Vorhaben) und bis zu 50% der Kosten sonstiger Projekte finanzieren.

Das Darlehen wird zur Steigerung der Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit von KMU beitragen, die Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftskrise auf diese Unternehmen abmildern und die Regionalentwicklung sowie den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt in Portugal fördern.

Die BPI erhält dieses Darlehen der EIB zu hervorragenden Konditionen und gibt diese an die Endbegünstigten weiter.

Mit dem aktuellen Darlehen – dem 18. Globaldarlehen, das die beiden Banken unterzeichnet haben – wird die lange und fruchtbare Zusammenarbeit zwischen der EIB und der BPI fortgesetzt. Diese fördert als einer der führenden Partner der EIB im portugiesischen Bankensektor kleine und mittlere Unternehmen und verfolgt weitere vorrangige Ziele der EU.

Hintergrundinformationen:

Die Europäische Investitionsbank ist die Institution der Europäischen Union (EU) für langfristige Finanzierungen und trägt zur Umsetzung der politischen Ziele der EU bei. Bei der Darlehensvergabe orientiert sich die Bank an von der EU klar vorgegebenen politischen Zielen. Die Unterstützung von KMU gehört zu den wichtigsten Zielen der EU und stellt deshalb auch ein vorrangiges Ziel der Finanzierungstätigkeit der EIB dar.

Die BPI ist die viertgrößte portugiesische Finanzgruppe. Sie verfügt über einen Marktanteil von 10% beim Einlagen- und Kreditgeschäft und von über 15% beim Vermögensmanagement. Sie ist führend im Geschäft mit den erfolgreichsten KMU in Portugal, vor allem vor dem Hintergrund der verschiedenen Konjunkturprogramme des portugiesischen Staates, mit denen die Auswirkungen der Wirtschaftskrise aufgefangen werden sollen.

Pressekontakt:

EIB: Matilde del Valle Serrano, m.delvalle@eib.org, +352 437983154

Website: www.eib.org/press - Pressestelle: +352 4379 21000 – press@eib.org


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