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Europäische Kommission - Announcement

Italien steht nach den Erdbeben nicht allein da

Brüssel, 9. Februar 2017

Kommissarin Crețu besucht Italien, während Präsident Juncker die EU-Hilfszusage für den Wiederaufbau nach den Erdbeben bekräftigt

Seit Donnerstag, den 9. Februar, hält sich die für Regionalpolitik zuständige EU-Kommissarin Corina Crețu in Italien auf, um die Unterstützung der EU für den Wiederaufbau nach den Erdbeben zum Ausdruck zu bringen.

Sie besuchte das historische Pompeij, das mit Hilfen aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung wieder aufgebaut wird. Außerdem führte die Kommissarin zusammen mit dem Minister für territorialen Zusammenhalt und den Mezzogiorno Claudio de Vincenti in Neapel einen Bürgerdialog und traf mit den Präsidenten der süditalienischen Regionen zusammen.

Am 10. Februar nahm die Kommissarin an einer Konferenz zur Zukunft der Kohäsionspolitik in Neapels Città della Scienza teil.

Heute ist Kommissarin Crețu dann in die von den Erdbeben im August und Oktober 2016 sowie im Januar 2017 betroffene Region Umbrien weitergereist, wo sie die Städte Perugia und Norcia besuchte.
 „Mein Besuch in Italien ist ein Zeichen der Solidarität für das Land, das im vergangenen Monat abermals durch ein Erdbeben erschüttert wurde. Wie Präsident Juncker schon sagte, werden wir Italien während des gesamten Wiederaufbaus zur Seite stehen und mit EU-Mitteln helfen. Ich hatte die Gelegenheit, die Basilika San Benedetto in Norcia zu besuchen, die mit unserem Beitrag aus Kohäsionsmitteln hoffentlich bald wieder in altem Glanz erstrahlen wirdˮ, so Kommissarin Crețu.

Präsident Juncker hat in einem Schreiben an den Bürgermeister von Norcia erneut die Hilfsbereitschaft der Kommission bekräftigt und unter anderem an die Zusage der Kommission erinnert, den Wiederaufbau der Basilika San Benedetto mitzufinanzieren. „Ich bewundere die Kraft der Menschen von Norcia, die mehrfach von Erdbeben heimgesucht wurden und dennoch nicht aufgeben, sondern entschlossen nach vorn blicken. Ich verfolge mit großem Interesse, wie es nach meiner Zusage von EU-Hilfe für den Wiederaufbau der Basilika San Benedetto weitergeht, und werde Norcia gern besuchen, wenn die Wiederaufbauarbeiten im Gange sindˮ, so der Präsident in seinem Schreiben.

Im November 2016 hatte die Kommission vorgeschlagen, die Wiederaufbauarbeiten vollständig mit Mitteln aus den Strukturfondsprogrammen zu finanzieren und hierzu die Verordnung zur Kohäsionspolitik dahin gehend zu ändern, dass Maßnahmen für den Wiederaufbau nach Naturkatastrophen von der EU zu 100 % kofinanziert werden können. Außerdem kündigte die Kommission eine erste Hilfszahlung aus dem EU-Solidaritätsfonds an, um Italien nach den Erdbeben zu unterstützen. 

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AC/17/268


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