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Sport


Sport und körperliche Aktivität sind ein wesentlicher Teil des Lebens von Millionen europäischer Bürgerinnen und Bürger und spielen im gesellschaftlichen Leben Europas eine wichtige Rolle. 2011 hat die Kommission eine Strategie zur Entwicklung der europäischen Dimension im Sport angenommen.

Mannschaftsgeist, Solidarität und Fairness

Dreispringer © EU

In der EU gibt es rund 700 000 Sportvereine.

Sport ist wichtig für das körperliche und geistige Wohlbefinden und bringt die Menschen zusammen. Ungefähr 60 % der EU-Bevölkerung treiben regelmäßig Sport – häufig in einem der europäischen 700 000 Sportvereine – oder gehen einer sonstigen körperlichen Aktivität nach. Sport ist auch ein großer und rasch wachsender Wirtschaftssektor, der einen wichtigen Beitrag zu Wachstum und Beschäftigung leistet.

Die EU finanziert im Rahmen ihres Programms für vorbereitende Maßnahmen im Bereich Sport 2009-2013 grenzübergreifende Projekte zur Ermittlung und Erprobung geeigneter Netzwerke und guter Praxis auf diesem Gebiet. Diese Projekte betreffen folgende Bereiche:

  • gesundheitsfördernde körperliche Betätigung
  • Behindertensport
  • Gleichstellung von Frauen und Männern im Sport
  • Kampf gegen Doping
  • soziale Eingliederung im und durch den Sport
  • Sport und allgemeine und berufliche Bildung
  • Ehrenamt im Sport
  • Gewalt und Intoleranz im Sport
  • Verantwortungsvolle Leitung im Sport.

Während Sport und körperliche Aktivität bereits in anderen Politikfeldern (Bildung, Jugend, Gesundheit, soziale Eingliederung und Regionalpolitik) mit EU-Mitteln gefördert werden, sollen die hier genannten Projekte den Start des ersten speziellen EU-Sportförderungsprogramms vorbereiten, das Teil des neuen EU-Programms für Bildung, Berufsbildung, Jugend und Sport ist (Laufzeit: 2014–2020).

Gesundheitsfördernde körperliche Betätigung

Die EU möchte durch den Austausch und die Verbreitung guter Praxis zwischen EU-Ländern und den einschlägigen Akteuren körperliche Betätigung fördern und setzt dabei u. a. auf Sport. Die EU-Leitlinien für körperliche Aktivität (2008) zeigen auf, wie die Politik einzelner Länder in unterschiedlichen Sektoren die Menschen zu einem aktiveren Lebensstil ermuntern kann. Daneben bringt die EU-Plattform für Ernährung, Bewegung und Gesundheit verschiedene Organisationen zur Erörterung von Ernährungstrends und körperlicher Aktivität zusammen.

Kampf gegen Doping

Frau schlägt einen Tennisball mit einem Schläger © EU

Die EU fördert Sport und körperliche Betätigung.

Doping im Sport untergräbt den Grundsatz des fairen Wettbewerbs, verdirbt sowohl aktiven Sportlern als auch Zuschauern den Spaß am Sport und ist ein konkretes Gesundheitsrisiko. Die EU stellt für die Forschung auf diesem Gebiet und die Arbeit im Rahmen der oben genannten vorbereitenden Maßnahmen Finanzmittel bereit. Sie steht auch in regelmäßigem Kontakt mit den zuständigen Stellen, darunter die Welt-Anti-Doping-Agentur.

Soziale Eingliederung, Integration und Gleichberechtigung

Sport kann soziale Unterschiede überbrücken und Menschen verschiedenster Herkunft zusammenführen. Die EU ruft ihre 28 Mitgliedstaaten dazu auf, bei der Beantragung von Unterstützung aus dem Europäischen Sozialfonds und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung auch Initiativen vorzuschlagen, mit denen die soziale Integration durch Sport gefördert wird. Im Rahmen der vorbereitenden Maßnahmen wurden auch grenzübergreifende Projekte finanziell gefördert.

Bekämpfung von Rassismus und Gewalt

Die EU hält die Polizei- und Sportbehörden zum Austausch von Informationen über Fans an, die ein potenzielles Risiko darstellen. Die Kommission unterstützt das Netzwerk Fußball gegen Rassismus in Europa.

Verantwortungsvolle Leitung im Sport

Die EU respektiert das Recht von Sportorganisationen auf Unabhängigkeit und Selbstbestimmung, soweit die Entscheidungsfindung rechtmäßig, demokratisch, transparent und verantwortungsvoll erfolgt und die betreffenden Interessengruppen einbezogen werden und vertreten sind.

Die Kommission ruft Arbeitgeber, Athleten und Beschäftigte im Sportbereich auf, die dortigen Beschäftigungsbeziehungen mithilfe des europäischen sozialen Dialogs zu gestalten.

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