Kurz gefasst
Vollständige Rechtstexte
- Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union – Artikel 162 - 164, 174 - 178
- Zusammenfassung der wichtigsten Rechtstexte
- Einzelne Rechtsakte
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Die Europäische Union mag zu den wohlhabendsten Gebieten der Welt zählen, jedoch besteht sowohl zwischen den einzelnen Mitgliedsländern als auch innerhalb dieser Länder ein großes Wohlstandsgefälle. Das wohlhabendste Land ist Luxemburg, das mehr als siebenmal so reich ist wie Rumänien und Bulgarien, die jüngsten und ärmsten EU-Mitglieder.
Durch eine EU-Mitgliedschaft, die Hand in Hand mit einer soliden und gezielten Regionalpolitik geht, können jedoch Fortschritte erzielt werden.

Die EU-Regionalpolitik hat folgende Ziele:
Regionale Ungleichheiten können viele Gründe haben:
Die Auswirkungen dieser Nachteile sind häufig:

Bei der Regionalpolitik geht es um Investitionen in die Bevölkerung.
Die Regionalpolitik ist mit der so genannten Lissabon-Agenda der EU abgestimmt und soll durch folgende Maßnahmen zu mehr Wachstum und Beschäftigung beitragen:
Die Regionalförderung wird im Zeitraum 2007 bis 2013 über ein Drittel des EU-Haushalts ausmachen; das sind ungefähr 350 Milliarden Euro.
Je nach Art der Hilfe und je nach Land oder Region stammen die Mittel aus drei verschiedenen Quellen:
Die Regionalpolitik investiert in alle Regionen der EU, ganz im Sinne der Ziele von Europa 2020.
Besonderes Augenmerk gilt dabei den EU-Ländern Mittel- und Osteuropas und Regionen mit besonderen Bedürfnissen in den anderen EU-Ländern.
Schwerpunkte dabei sind die Unterstützung für Innovation und Forschung, nachhaltige Entwicklung sowie berufliche Bildung in weniger entwickelten Regionen. Ein kleinerer Teil der Mittel geht an grenzübergreifende und interregionale Kooperationsprojekte.