Informationstechnologie


Die digitale Wirtschaft hat das Potenzial, Unternehmen und Gesellschaft zu verändern – wenn sie effizient, integrativ und innovativ ist. Der Schlüssel zum Fortschritt liegt darin, mit neuen, wirksameren Verfahren bessere Produkte und Dienstleistungen anzubieten.

Ein Junge surft im Web © Bilderbox

Ein Vertreter der Mehrheit – ein regelmäßiger Internet-Nutzer.

Die digitale Wirtschaft wächst sieben Mal schneller als die Realwirtschaft. Der Wirtschaftszweig Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) steht für 4,8 % der Wirtschaftsleistung der Europäischen Union. 25 % aller Ausgaben von Unternehmen für Forschung und Entwicklung gehen in IKT, und die Investitionen in diesen Wirtschaftszweig generieren 50 % des gesamten Produktivitätsanstiegs in der EU.

Digitale Technologien unterstützen Innovation und Wettbewerbsfähigkeit sowohl in der Privatwirtschaft als auch im öffentlichen Sektor und fördern die Wissenschaft in allen Disziplinen.

Bis jetzt wurde der IKT-Sektor in der EU jedoch durch die unzureichende Abstimmung der Strategien der einzelnen Mitgliedsländer behindert. Die Europäische Kommission setzt sich deshalb für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen ein. Dabei geht es vor allem um:

  • Schaffung eines offenen digitalen Marktes in der EU
  • gleiche Voraussetzungen für alle Unternehmen,
  • Verteidigung der Verbraucherinteressen
  • Festlegung technischer Normen
  • Investitionen in Forschung und Innovation in den IKT

Die Digitale Agenda der EU für Europa English soll die Wirtschaft Europas wiederankurbeln und Unternehmen und Bürgern gleichermaßen alle Vorteile digitaler Technologien zugänglich machen. Aus einem digitalen Binnenmarkt können langfristige wirtschaftliche und soziale Vorteile erwachsen.

Fortschritte wurden bereits im Hinblick auf drei Ziele der digitalen Agenda erreicht:

  • Kommunikation wurde besser, schneller und billiger
  • Unterstützung für strategische Forschung stärkt die EU-Industrie
  • digitale Fertigkeiten, Arbeitsplätze und Unternehmertum erhielten Auftrieb

Die digitale Wirtschaft hat das Potenzial, eine positive Dynamik zu schaffen. Attraktive Inhalte und Dienste, die in einem interoperablen, grenzenlosen Internetumfeld angeboten werden, steigern die Nachfrage nach höherer Geschwindigkeit und Kapazität. Deswegen ist es wirtschaftlich sinnvoll, in schnellere Netze zu investieren, die ihrerseits den Weg für innovative Dienste auf Grundlage dieser höheren Geschwindigkeit ebnen.

Die Kommission hat sich selbst 13 Ziele gesetzt, die die EU dem allgemeinen Ziel einer blühenden und wettbewerbsfähigen digitalen Gesellschaft näher bringen sollen.

  1. 2013: EU-weiter Breitbandzugang
  2. 2020: EU-weiter Breitbandzugang mit einer Geschwindigkeit von 30 Megabyte pro Sekunde
  3. 2020: 50 % der EU-Bevölkerung haben einen Breitbandanschluss von über 100 Megabyte pro Sekunde
  4. 2015: 50 % der EU-Einwohner kaufen online ein
  5. 2015: 20 % der EU-Einwohner kaufen Waren und Dienstleistungen in anderen EU-Ländern ein
  6. 2015: 33 % der kleinen und mittleren Unternehmen verkaufen ihre Produkte online
  7. 2015: Roaminggebühren sind faktisch genauso niedrig wie inländische Telefongebühren
  8. 2015: Erhöhung der regelmäßigen Internetnutzung von 60 % auf 75 % bzw. von 41 % auf 60 % in benachteiligten Bevölkerungsgruppen
  9. 2015: Senkung des Anteils der Bevölkerung, die noch nie das Internet genutzt haben, von 30 % auf 15 %
  10. 2015: 15 % der Bürgerinnen und Bürger der EU nutzen elektronische Behördendienste (eGovernment), und die Hälfte von ihnen füllt online Formulare aus
  11. 2015: Alle wichtigen grenzübergreifenden öffentlichen Dienste, die 2011 von den EU-Ländern vereinbart wurden, sind nun auch online zugänglich
  12. 2020: Öffentliche Investitionen in FuE im IKT-Bereich sind auf das Doppelte gestiegen (11 Mrd.)
  13. 2020: Energieverbrauch für Beleuchtung um 20 % gesunken

Laut Daten aus dem Jahr 2014 sind die Europäische Kommission und die EU-Länder auf dem besten Weg, 72 der 101 digitalen Ziele der Kommission bereits 2015 zu erreichen. Das sind gute Fortschritte. EU-Bürger und Unternehmen sind häufiger online, um zu surfen oder einzukaufen; sie verbessern ihre IKT-Fertigkeiten und entwickeln Vertrauen in die Technologie.

EU-Durchschnitt
Breitband2014Ziel
Grundlegende Breitbandversorgung für alle100 %100 % (2013 erreicht)
Digitaler Binnenmarkt
Online-Einkäufe 47 %50 % (2015)
Grenzüberschreitender Online-Handel12 %20 % (2015)
Kleine und mittlere Unternehmen verkaufen Waren online 14 %33 % (2015)
Digitale Inklusion
Regelmäßige Internetnutzung72 %75 % (2015)
Benachteiligte Personen nutzen regelmäßig das Internet 57 %60 % (2015)
Menschen, die noch nie das Internet genutzt haben 20 %15 % (2015)
Öffentliche Dienste
Online-Interaktion zwischen Bürgern und Behörden42 %50 % (2015)
Bürger füllen online Formulare von Behörden aus (2015) 21 %25 % (2015)

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