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Die Gesundheit und Sicherheit ihrer Bürger ist eine zentrale Priorität der EU. Durch die EU-Gesundheitspolitik haben alle das Recht auf dieselben hohen Standards im Gesundheitsbereich und auf Zugang zu einer hochwertigen Gesundheitsversorgung.
Die EU-Gesundheitspolitik zielt darauf ab,
Während die Organisation und Bereitstellung der Gesundheitsversorgung in der Verantwortung der EU-Länder liegt, ergänzt die EU deren Arbeit, indem sie die Länder zusammenbringt, um gemeinsame Herausforderungen wie die Alterung der Bevölkerung und die damit verbundenen gesundheitlichen Probleme zu bewältigen.
Da Gesundheitsfragen nicht auf einzelne Länder begrenzt sind, arbeitet die EU eng mit internationalen Partnern wie der Weltgesundheitsorganisation zusammen.
Das Vorgehen der EU beruht auf ihrer gesundheitspolitischen Strategie
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in der drei ehrgeizige Ziele festgesetzt sind, damit Menschen nicht nur länger, sondern auch gesünder leben, darunter:
Das EU-Gesundheitsprogramm trägt dazu bei, die Ziele der Strategie zu verwirklichen. Es ergänzt, unterstützt und erhöht den Wert von Politiken und Maßnahmen der EU-Länder, insbesondere hinsichtlich
Das Programm wird von der Exekutivagentur für Gesundheit und Verbraucher
mit Sitz in Luxemburg verwaltet.

Die EU fördert gesündere Ernährung.
Wir können viel tun, um unsere eigene Gesundheit zu schützen und Krankheiten vorzubeugen, zum Beispiel:
Bedrohungen der öffentlichen Gesundheit sind für die Gesundheitsbehörden weltweit ständiger Grund zur Sorge. Die EU und ihre Mitgliedsländer arbeiten daran, die Bereitschafts- und Reaktionskapazitäten (einschließlich Frühwarnsysteme) auszubauen, damit sie diesen Bedrohungen begegnen können - wie im Fall der H1N1-Pandemie („Schweinegrippe“) im Jahr 2009.
Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten
in Stockholm bewertet sich abzeichnende Gesundheitsbedrohungen und ermöglicht der EU so, schnell auf Krisenfälle im Bereich der öffenlichen Gesundheit zu reagieren.
Das Zentrum bündelt Erkenntnisse zu aktuellen und zukünftigen Gesundheitsbedrohungen und gibt die Informationen weiter. Außerdem arbeitet es mit den entsprechenden Behörden in den Mitgliedstaaten zusammen an der Entwicklung einer europaweiten Krankheitsüberwachung.

Die Gesundheitspolitik sorgt dafür, dass die Verwendung von Kosmetika ungefährlich ist.
Für alle neuen Medikamente ist eine Zulassung erforderlich, bevor sie in der EU in Verkehr gebracht werden können.
Einmal zugelassen und auf dem Markt wird die Sicherheit von Medikamenten während ihrer gesamten Lebensdauer überwacht. Das Pharmakovigilanzsystem der EU trägt dazu bei, dass schnell Maßnahmen ergriffen werden und beispielsweise die Zulassung ausgesetzt oder entzogen wird, wenn ein Medikament unannehmbare Nebenwirkungen hat.
Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA)
in London koordiniert die wissenschaftliche Beurteilung der Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit von Arzneimitteln.
Die EU wendet im Zeitraum 2007-2013 6 Mrd. EUR aus dem Siebten Rahmenprogramm der Europäischen Gemeinschaft für Forschung und technologische Entwicklung für die Gesundheitsforschung auf. Schwerpunkte sind
Menschen bevorzugen im Allgemeinen die Gesundheitsversorgung in der Nähe ihres Wohnorts, aber manchmal ist es einfacher oder auch notwendig, zur Behandlung in ein anderes EU-Land zu gehen, z. B. wenn die nächste medizinische Einrichtung auf der anderen Seite der Grenze liegt oder wenn es eine fachärztliche Behandlung nur im Ausland gibt.
Durch ein EU-Gesetz über Patientenrechte in der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung, das bis 2013 von den Mitgliedstaaten umgesetzt werden muss, wird das Recht der Europäer auf Behandlung in einem anderen EU-Land und Erstattung der daraus entstehenden Kosten genauer festgelegt. Außerdem wird:
Eine weitere Initiative läuft bereits: durch die Europäische Krankenversicherungskarte wird es Urlaubern und Geschäftsreisenden bei Erkrankung in einem anderen Land der EU oder Europas erleichtert, ihr Recht auf Gesundheitsversorgung wahrzunehmen.
Der Begriff „globale Gesundheit“ bezieht sich auf Gesundheitsfragen, die nicht innerhalb nationaler Grenzen oder von nationalen Regierungen,sondern nur auf globaler Ebene gelöst werden können. Dazu können Handel, Migration, Sicherheit, Ernährungssicherheit und Klimawandel gehören.
Die EU-Kommission arbeitet eng mit strategischen Partnern wie der WHO in einem politischen Rahmen für die globale Gesundheit zusammen, nach dem sechs große Herausforderungen bestehen:
Weitere Schlüsselthemen umfassen: