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Landwirtschaft


Die gemeinsame Agrarpolitik der EU dient verschiedenen Zwecken: Sie unterstützt die Landwirte nicht nur bei der Lebensmittelerzeugung, sondern auch beim Schutz der Umwelt, bei der Verbesserung des Tierschutzes und der Erhaltung lebensfähiger Gemeinschaften im ländlichen Raum.

Klasse statt Masse...

Parmesan-Käse © Van Parys Media

Echter Parmesan-Käse ist mit einem EU-Gütesiegel versehen.

Mit den sich wandelnden Bedingungen in Europa hat sich auch der Schwerpunkt der EU-Agrarpolitik im Lauf der Jahre verlagert. Er liegt heute darauf:

  • den Landwirten die Erzeugung ausreichender, sicherer und hochwertiger Lebensmittel (Getreide, Fleisch, Milchprodukte, Obst, Gemüse, Wein usw.) für die europäischen Verbraucher, einen Beitrag zur Diversifizierung der ländlichen Wirtschaft sowie möglichst hohe Standards im Umweltschutz und im Tierschutz zu ermöglichen;
  • die Verbraucher durch freiwillige EU-Gütesiegel bei fundierten Entscheidungen über ihre Lebensmittel zu unterstützen. Diese Kennzeichen, die Angaben über den geografischen Ursprung, traditionelle Zutaten oder Verfahren einschließlich biologischer Anbaumethoden enthalten, tragen auch dazu bei, dass sich landwirtschaftliche Erzeugnisse aus der EU im weltweiten Wettbewerb durchsetzen können;
  • Impulse für die Innovation in der Landwirtschaft und bei der Nahrungsmittelverarbeitung zu geben. Dies wurde durch EU-Forschungsprojekte möglich, die eine Steigerung der Produktivität und eine Verminderung der Umweltfolgen bewirkt haben, beispielsweise durch Verwendung von pflanzlichen Nebenerzeugnissen und Abfallerzeugnissen für die Energiegewinnung;
  • faire Handelsbeziehungen zu Entwicklungsländern zu fördern – durch Senkung der EU-Ausfuhrsubventionen, um so den Entwicklungsländern den Verkauf ihrer Erzeugnisse zu erleichtern.
Markt © Bilderbox

Große Auswahl zu fairen Preisen sichern: ein Grundsatz der EU-Agrarpolitik.

Aufgaben der Zukunft

Bis 2050 ist angesichts des erwarteten Bevölkerungswachstums und der mit zunehmendem Wohlstand steigenden Nachfrage nach Fleisch eine Verdoppelung der weltweiten Lebensmittelproduktion notwendig. Gleichzeitig muss aber auch den Auswirkungen des Klimawandels (Verlust der Biodiversität, Auszehrung des Bodens und Verschlechterung der Wasserqualität) entgegengewirkt werden.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen und den Wünschen der europäischen Bürgerinnen und Bürger zu entsprechen, wird der Schwerpunkt der EU-Agrarpolitik ab 2013 stärker auf folgende Ziele ausgerichtet:

  • nachhaltige Anbaumethoden
  • Innovation, Forschung und Wissensverbreitung
  • ein gerechteres Fördersystem für europäische Landwirte.

Warum fließt ein so großer Teil der EU-Haushaltsmittel in die Unterstützung der landwirtschaftlichen Betriebe?

Die Agrarpolitik wird stärker zentral – auf europäischer Ebene – verwaltet als andere Politikbereiche. Das bedeutet, dass das Geld, das sonst die einzelnen Staaten für die Landwirtschaft ausgeben würden, von der EU verwaltet wird.

Gleichwohl ist der Anteil der Agrarausgaben im EU-Haushaltsplan drastisch zurückgegangen (von einem Rekordhoch von nahezu 70 % in den siebziger Jahren auf heute rund 40 %). Gründe hierfür sind einerseits die Erweiterung des Tätigkeitsbereichs der EU und andererseits Kosteneinsparungen infolge von Reformen. Seit 2004 hat die EU zwölf neue Mitgliedstaaten aufgenommen, ohne die Agrarausgaben zu erhöhen.

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Im Februar 2013 veröffentlicht

Teil der Reihe „Die Europäische Union erklärt“


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