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EU-Erweiterung – Stand der Dinge

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Als Erweiterung wird das Verfahren bezeichnet, durch welches Länder der EU beitreten. Seit ihrer Gründung 1957 hat sich die EU von sechs auf 28 Mitgliedstaaten vergrößert.

Jeder europäische Staat, der die Grundsätze der Freiheit und der Demokratie, die Menschenrechte und die Grundfreiheiten sowie die Rechtsstaatlichkeit achtet, kann die Mitgliedschaft der Union beantragen. Ein gültiger Beitrittsgesuch setzt eine Reihe von EU-Beurteilungsverfahren unter Berücksichtigung der Kriterien von Kopenhagen in Gang.  Wenn das Land die Kriterien von Kopenhagen hinreichend erfüllt hat, beginnen die Beitrittsverhandlungen: die Kandidaten müssen die Rechtsvorschriften der EU in nationales Recht umsetzen, bevor sie den Status eines Mitgliedslandes erhalten.

Wenn das Verfahren abgeschlossen ist, wird ein "Beitrittsvertrag" entworfen und durch das Kandidatenland sowie die EU-Mitgliedstaaten unterzeichnet. Das Land kann der EU nur beitreten, nachdem dieser Vertrag formal durch das Europäische Parlament gebilligt und durch das Kandidatenland sowie alle gegenwärtigen Mitgliedstaaten unterzeichnet worden ist.

Zurzeit haben sieben Länder den Status eines Beitrittskandidaten oder potentiellen Kandidaten mit Aussicht auf EU-Mitgliedschaft.

Das letzte Land, das die Beitrittsverhandlungen erfolgreich abgeschlossen hat, ist Kroatien. Es wurde am 1. Juli 2013 Mitglied der EU.

  • Erweiterung der EU – Ein Staatenverbund wird größer English
  • Erweiterung: Bedingungen und Verfahren   English
  • Die Erweiterung verstehen English PDF

Auf dem Weg zum EU-Beitritt

Diese Bezeichnung berührt nicht die Standpunkte zum Status und steht im Einklang mit der Resolution 1244/99 des VN-Sicherheitsrates und dem Gutachten des Internationalen Gerichtshofs zur Unabhängigkeitserklärung des Kosovos.

Wichtigste Fakten

Fortschrittsbericht

Jedes Jahr im Herbst verabschiedet die Europäische Kommission ihr "Erweiterungspaket": einen Überblick über die Erweiterungsstrategie und die in den westlichen Balkanländern ( Albanien, Bosnien und Herzegowina, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Montenegro, Serbien sowie Kosovo) und der Türkei erzielten Fortschritte im Hinblick auf den EU-Beitritt.

Fortschrittsbereicht 2015 
Am 10. November 2015 hat die Europäische Kommission ihren jährlichen Überblick über die Erweiterungspolitik und den Fortschritt der westlichen Balkanländer und der Türkei im Hinblick auf einen EU-Beitritt veröffentlicht.

Pressekontakte

Europäische Komission

Erweiterungsverhandlungen

  • Maja KOCIJANCIC
    Sprecherin des EAD 
    Büro: BERL 03/319
    Tel: +32 (0)2 29 86570
    Mobil: +32 (0)498 984 425
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