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EU-Erweiterung – Stand der Dinge

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Als Erweiterung wird das Verfahren bezeichnet, durch welches Länder der EU beitreten. Seit ihrer Gründung 1957 hat sich die EU von sechs auf 28 Mitgliedstaaten vergrößert.

Jeder europäische Staat, der die Grundsätze der Freiheit und der Demokratie, die Menschenrechte und die Grundfreiheiten sowie die Rechtsstaatlichkeit achtet, kann die Mitgliedschaft der Union beantragen. Ein gültiger Beitrittsgesuch setzt eine Reihe von EU-Beurteilungsverfahren unter Berücksichtigung der Kriterien von Kopenhagen Übersetzung für diesen Link wählen  in Gang.  Wenn das Land die Kriterien von Kopenhagen hinreichend erfüllt hat, beginnen die Beitrittsverhandlungen: die Kandidaten müssen die Rechtsvorschriften der EU in nationales Recht umsetzen, bevor sie den Status eines Mitgliedslandes erhalten.

Wenn das Verfahren abgeschlossen ist, wird ein "Beitrittsvertrag" entworfen und durch das Kandidatenland sowie die EU-Mitgliedstaaten unterzeichnet. Das Land kann der EU nur beitreten, nachdem dieser Vertrag formal durch das Europäische Parlament gebilligt und durch das Kandidatenland sowie alle gegenwärtigen Mitgliedstaaten unterzeichnet worden ist.

Zurzeit haben acht Länder den Status eines Beitrittskandidaten oder potentiellen Kandidaten mit Aussicht auf EU-Mitgliedschaft.

Das letzte Land, das die Beitrittsverhandlungen erfolgreich abgeschlossen hat, ist Kroatien. Es wurde am 1. Juli 2013 Mitglied der EU.

  • Erweiterung der EU – Ein Staatenverbund wird größer English
  • Erweiterung: Bedingungen und Verfahren  English
  • Die Erweiterung verstehen EnglishPDF
 

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Auf dem Weg zum EU-Beitritt

EU-Kandidatenländer

Island

Island hat 2010 den Status eines Beitrittskandidaten erhalten.

Die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien

Die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien hat 2005 den Status eines Beitrittskandidaten erhalten.

Montenegro

Montenegro hat 2010 den Status eines Beitrittskandidaten erhalten.

Serbien

Serbien hat 2012 den Status eines Beitrittskandidaten erhalten. Das Land hat 2009 die Mitgliedschaft beantragt.

Türkei

Die Türkei hat 1999 den Status eines Beitrittskandidaten erhalten.

Potentielle Kandidaten

Albanien

Albanien ist seit 2003 potentieller Beitrittskandidat und hat 2009 die Mitgliedschaft beantragt.

Bosnien und Herzegowina

Bosnien und Herzegowina ist seit 2003 potentieller Beitrittskandidat.

Kosovo*

Das Kosovo ist seit 2008 potentieller Beitrittskandidat.

Diese Bezeichnung berührt nicht die Standpunkte zum Status und steht im Einklang mit der Resolution 1244/99 des VN-Sicherheitsrates und dem Gutachten des Internationalen Gerichtshofs zur Unabhängigkeitserklärung des Kosovos.

Wichtigste Fakten

  • Fünf Kandidatenländer: Island, Montenegro, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Serbien und die Türkei. Mit Island und der Türkei haben die Beitrittsverhandlungen bereits begonnen.
  • Drei potentielle Kandidaten: Albanien, Bosnien und Herzegowina sowie das Kosovo.
  • Drei Kategorien von Bedingungen für die EU-Mitgliedschaft: diese werden als Kriterien von Kopenhagen Übersetzung für diesen Link wählen  bezeichnet, da sie von den Staats- und Regierungschefs 1993 auf ihrem Gipfel in Kopenhagen beschlossen wurden.
  • Jeder Schritt in Richtung Mitgliedschaft bedarf der einstimmigen Billigung durch die Mitgliedstaaten.
  • Die Kommission veröffentlicht jährliche FortschrittsberichteEnglishzu Ländern, die auf die EU-Mitgliedschaft hinarbeiten.

Fortschrittsbericht

Jedes Jahr im Herbst verabschiedet die Europäische Kommission ihr "Erweiterungspaket": einen Überblick über die Erweiterungsstrategie und die in den westlichen Balkanländern ( Albanien, Bosnien und Herzegowina, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Montenegro, Serbien sowie Kosovo), der Türkei und Island erzielten Fortschritte im Hinblick auf den EU-Beitritt.

Fortschrittsbereicht 2012
Am 10. Oktober hat die Europäische Kommission ihren jährlichen Überblick über die Erweiterungspolitik und den Fortschritt der westlichen Balkanländer, der Türkei und Islands im Hinblick auf einen EU-Beitritt veröffentlicht.

  • Erweiterungsstrategie und wichtigste Herausforderungen 2012-2013 English
  • Durchführbarkeitsstudie für das Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen zwischen der Europäischen Union und Kosovo English
  • Fortschrittsberichte für jedes der (potentiellen) Kandidatenländer English

Weiterführende Pressemitteilungen

 

CONTACTS

Europäische Komission

Pressesprecher
Peter STANO
Tel: +32 (0)2 295 74 84
E-mail

  • Pressereferentin
    Anca PADURARU
    Tel: +32 (0)2 296 64 30
    GSM: +32 (0) 498 96 64 30
    Fax: +32 (0)2 295 19 15
    E-mail
 

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