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Am 12. Januar 2010 wurde Haiti von einem verheerenden Erdbeben erschüttert. 212 000 Menschen kamen ums Leben, und die Infrastruktur des Landes wurde nahezu vollständig zerstört. In den vergangenen Monaten hat die Europäische Union mit großem Engagement sowohl humanitäre Hilfe als auch Entwicklungshilfe geleistet, um den Wiederaufbau des Landes zu unterstützen. Die Hilfe für Haiti wird auch in den kommenden Monaten eine vorrangige Aufgabe für die EU sein.
Innerhalb weniger Stunden nach Bekanntwerden der Katastrophe stellte die EU bereits Soforthilfe bereit. Die EU ist der größte internationale Geber für Haiti und einer der Hauptakteure vor Ort. Sie arbeitet eng mit den EU-Mitgliedstaaten und den internationalen Organisationen zusammen. Die Hilfsmaßnahmen werden allerdings erschwert durch zahllose logistische, soziale und politische Probleme und durch die Zerstörung der Infrastruktur. Hurrikan Tomas, die Cholera-Epidemie und politische Unruhen haben ein Übriges getan, um die Lage noch weiter zu verschlimmern.
Der Wiederaufbau Haitis ist nach wie vor eine Priorität für die EU, und sie ist bereit, sich langfristig in dem Land zu engagieren, um Haiti zu helfen, sich aus Armut und wirtschaftlicher Rückständigkeit zu befreien.
Europäische Kommission
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