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Europäischer Aktionsplan für den Einzelhandel und Grünbuch über unlautere Geschäftspraktiken

Kerze in europäischen Farben  © EU

 

Wann: 31/01/2013 um 10:15
Wo: Brüssel, Belgien
Thema: Unternehmen
Veranstalter: Europäische Kommission

Das Thema:

Am 30. Januar wird die Europäische Kommission einen Europäischen Aktionsplan für den Einzelhandel beschließen und darin eine Strategie aufzeigen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Einzelhandels zu verbessern und die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Leistungen des Sektors zu steigern.

Eine der Initiativen des Aktionsplans ist ein Grünbuch über unlautere Geschäftspraktiken im Firmenkundengeschäft, insbesondere bei der Versorgungskette im Nahrungsmittel- und Nichtnahrungsmittelbereich.
 

Der Hintergrund:

Einzelhändler spielen eine wichtige Rolle dabei, den Binnenmarkt zu den Verbrauchern in der EU zu bringen und Wachstum und Arbeitsplätze zu fördern. Es bestehen jedoch weiterhin Schranken, die die Schaffung eines effizienten und wettbewerbsfähigen Einzelhandelsbinnenmarktes behindern. Diese Schranken wurden in dem Bericht der Kommission über die Überwachung des Binnenmarktes  (siehe IP/10/885  http://europa.eu/rapid/press-release_IP-10-885_de.htm) und in dem Bericht des Europäischen Parlaments „ Mehr Effizienz und Fairness auf dem Einzelhandelsmarkt“ http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+TA+P7-TA-2011-0307+0+DOC+XML+V0//DE hervorgehoben, ebenso wie in Workshops, welche die Kommission mit Vertretern der wichtigsten Interessensgruppen in der Versorgungskette des Einzelhandels während der Ausarbeitung des Aktionsplans organisiert hat.

Das Grünbuch über unlautere Geschäftspraktiken im Firmenkundengeschäft, insbesondere bei der Versorgungskette im Nahrungsmittel- und Nichtnahrungsmittelbereich, wird der Kommission dabei helfen, das Ausmaß der Probleme zu beurteilen, ebenso wie die Effizienz der nationalen Rechtssysteme oder Selbstregulierungssysteme sowie die Auswirkungen der unterschiedlichen nationalen Vorschriften auf das Funktionieren des Binnenmarktes.

Es wird die Fortschritte der B2B (Business-to-Business)-Plattform des Hochrangigen Forums für ein besseres Funktionieren der Nahrungsmittelversorgungskette anerkennen und über eine Reihe von Grundsätzen der guten Praxis zur Bekämpfung unlauterer Handelspraktiken beraten. Anhand der zur Konsultation erhaltenen Antworten wird die Kommission über die nächsten Schritte entscheiden.

 

Die Veranstaltung:

Technisches Briefing (Einzelheiten werden noch bekannt gegeben).

Pressemitteilung und Memo am Tag selbst verfügbar.

Kontakte

Pressekontakt

  • Stefaan De Rynck
  • +32 2 296 34 21
  • Carmel Dunne
  • +32 2 299 88 94

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