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Konferenz zum PEACE-Programm der EU

Child playing with a European boat © EU

 

Wann: 31/01/2013
Wo: Charlemagne-Gebäude, Rue de la Loi, Brüssel
Thema: Regionen und lokale Entwicklung
Veranstalter: Europäische Kommission

Das Thema:

Am Donnerstag, den 31. Januar, von 9.00 - 13.00 Uhr wird im Charlemagne-Gebäude in Brüssel die Konferenz „Bringing Divided Communities Together – Sharing the Experience of the EU PEACE Programme“ stattfinden.

Wie kann  die EU-Regionalpolitik dazu beitragen, gespaltene Gemeinschaften wieder zusammenzuführen? Die Antwort scheint nicht offensichtlich. Genau das bewirkt jedoch seit 1995 das durch die EU finanzierte Programm PEACE in Nordirland und in der irischen Grenzregion.

Mit dieser Konferenz fordert die Europäische Kommission gespaltene Gemeinschaften innerhalb und außerhalb der EU dazu auf, darüber nachzudenken, ob und wie sie die Erfahrungen des PEACE-Programms für sich nutzen können.

 

Die Veranstaltung:

Ausrichter der Konferenz ist der EU-Kommissar für Regionalpolitik, Johannes Hahn. Er wird unterstützt vom Ersten Minister von Nordirland, Peter Robinson, dem Stellvertretenden Ersten Minister, Martin McGuinness, und dem irischen Minister für öffentliche Ausgaben und Reformen, Brendan Howlin.

Darüber hinaus sind Teilnehmer von drei friedensbildenden Projekten aus Nordirland anwesend, um ihre Erfahrungen weiterzugeben. An die Präsentationen schließt sich eine Diskussion darüber an, inwiefern der Ansatz des Programms PEACE auf andere Länder übertragen werden könnte. An der Konferenz nehmen u. a. Vertreter der EU-Mitgliedstaaten, der Kandidatenländer und der EU-Nachbarländer teil.

Der Hintergrund:

Das Programm PEACE III für Nordirland und das irische Grenzgebiet wird aus Mitteln der Regionalpolitik der Europäischen Union kofinanziert (225 Mio. EUR von der EU sowie nationale Beiträge in Höhe von 108 Mio. EUR). Das Programm PEACE III zielt vor allem darauf ab, Fortschritte hin zu einer friedlichen und stabilen Gesellschaft zu unterstützen und die Aussöhnung durch die Unterstützung von Vorhaben und Projekten zu fördern, die die Gemeinschaften zusammenbringen und zum Aufbau einer gemeinsamen Gesellschaft für alle beitragen. Das Programm PEACE wurde im Jahr 1995 ins Leben gerufen und war der direkte Ausdruck des Wunsches der Europäischen Union, die neuen Chancen und Möglichkeiten im nordirischen Friedensprozess zu nutzen, die durch die Waffenstillstandsankündigungen eröffnet worden waren. Seit damals hat die EU weitere finanzielle Unterstützung in Höhe von insgesamt 1,3 Mrd. EUR im Rahmen der Programme PEACE II und PEACE III (2007-2013) geleistet. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf von der Gemeinschaft selbst angeregten Initiativen zur Entwicklung einer gemeinsamen Vision der Gesellschaft, zur Arbeit an gemeinsamen Projekten und zur Anerkennung und Bewältigung der Vergangenheit.

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