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Aktionsplan urbane Mobilität

Mit diesem Aktionsplan soll ein gemeinsamer Rahmen errichtet werden, der die Einführung einer Strategie für urbane Mobilität ermöglicht. Die durchgeführten Maßnahmen müssen zu einer urbanen Mobilität beitragen, die nachhaltiger, benutzerfreundlicher und besser organisiert ist.

RECHTSAKT

Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen - Aktionsplan urbane Mobilität [KOM(2009) 490 endg. – Nicht im Amtsblatt veröffentlicht].

ZUSAMMENFASSUNG

Der Aktionsplan stellt eine Reihe von Maßnahmen vor, mit denen eine nachhaltige und effiziente urbane Mobilität sichergestellt werden soll.

Zweck des Aktionsplans für eine urbane Mobilität

Im Einzelnen soll der Aktionsplan zu folgenden Zielen beitragen:

  • zu einem wettbewerbsfähigen Verkehrssystem;
  • zur Einhaltung der Verpflichtungen der Europäischen Union im Kampf gegen den Klimawandel, im Hinblick auf Wachstum und Beschäftigung, sozialen Zusammenhalt, Gesundheit und Sicherheit;
  • zur Bewältigung der Probleme, die in städtischen Ballungsräumen im Zusammenhang mit der demografischen Entwicklung und den gesellschaftlichen Herausforderungen (Personen mit eingeschränkter Mobilität, Familien und Kinder) entstehen;
  • ein weiterer wichtiger Faktor ist die Tatsache, dass die urbane Mobilität sich erheblich auf die Effizienz des Fernverkehrs auswirkt. Denn der größte Teil des Fernverkehrs beginnt oder endet in Stadtgebieten, und damit ist die urbane Mobilität insgesamt Bestandteil der transeuropäischen Verkehrsnetze.

Unter Wahrung des Grundsatzes der Subsidiarität fordert die EU eine bessere Koordination auf europäischer Ebene. Sie schlägt auch die Errichtung eines einheitlichen Rahmens vor, um die auf lokaler Ebene durchgeführten Maßnahmen zu begleiten.

Die Rolle der Europäischen Union

Die EU kann lokalen, regionalen und nationalen Behörden Anreize geben, damit diese die langfristigen integrierten Strategien verfolgen. Sie kann die Behörden auch bei der Suche nach innovativen Lösungen und beim Austausch bewährter Verfahren auf europäischer Ebene unterstützen.

Von der Kommission vorgeschlagene zentrale Aktionen

Das Aktionsprogramm schlägt folgende Aktionsthemen vor:

  • Förderung integrierter Strategien

Strategien für eine urbane Mobilität sind mit anderen Strategien etwa zu Infrastrukturen, Bodennutzung, sozialen Aspekten der Zugänglichkeit und Mobilität, Umweltschutz und Industriepolitik in Einklang zu bringen.

  • Die Bürger im Mittelpunkt

Die Bürger müssen im Mittelpunkt der Mobilitätsstrategie stehen. So müssen Reisende besser informiert und ihre Rechte besser geschützt werden. Auch ist der Zugang von Personen mit eingeschränkter Mobilität zum städtischen Nahverkehr immer noch unzureichend. Die Kommission wird auch Kampagnen unterstützen, die das Verhalten der Bürger bei der Wahl ihres Fortbewegungsmittels (zu Fuß oder mit dem Fahrrad, öffentliche Verkehrsmittel, energieeffiziente Fahrweise usw.) verändern soll.

  • Umweltfreundlicher Stadtverkehr

Die Kommission wird auch in Zukunft die Entwicklung eines umweltfreundlichen Stadtverkehrs unterstützen, und zwar:

  • Stärkung der Finanzierungsmöglichkeiten

Die Kommission muss die Behörden und Akteure darin unterstützen, Finanzierungsmöglichkeiten zu sondieren. Dazu gehören auch Finanzierungsmöglichkeiten über die Struktur- und Kohäsionsfonds und das Programm „Intelligente Energie Europa“.

  • Erfahrungs- und Wissensaustausch

Die EU wird die Erhebung und Verbreitung von Daten und Informationen zu den Mobilitätsaktionen unterstützen. Auf diese Weise trägt sie dazu bei, dass Städte, die über weniger Wissen und Mittel verfügen als andere Städte, von den Erfahrungen der fortgeschritteneren Städte profitieren können. Zur Unterstützung dieser Initiative wird die EU ein Beobachtungszentrum für urbane Mobilität einrichten.

Auf internationaler Ebene wird die EU einen Beitrag zum Austausch von Informationen und bewährter Verfahren zwischen europäischen Städten und Städten in Drittländern leisten.

  • Optimierung der urbanen Mobilität

Die Kommission wird in folgenden Bereichen helfen:

  • bei der Optimierung der Logistikeffizienz für den städtischen Güterfernverkehr;
  • bei der Entwicklung intelligenter Verkehrssysteme (IVS) zur Förderung der urbanen Mobilität.

Ausblick

2012 wird die Kommission eine Bilanz zur Umsetzung des Aktionsplans ziehen und prüfen, ob weitere Maßnahmen notwendig sind.

Hintergrund

Dieser Aktionsplan wurde entwickelt, um neue Lösungen für die Mobilität in Stadtgebieten zu finden. Urbane Mobilität soll insgesamt effizienter, benutzerfreundlicher und umweltfreundlicher werden.

Letzte Änderung: 19.03.2010
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