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Bericht über die Vorbereitung auf eventuelle Notfälle (2002)

Archiv

1) ZIEL

Darstellung der bei der Umsetzung des Programms erzielten Fortschritte in Bezug auf Bereitschaft, Erkennung und Intervention zur Verringerung der Auswirkungen von atomaren, radiologischen biologischen oder chemischen Bedrohungen.

2) RECHTSAKT

Mitteilung der Kommission an den Rat und das Europäische Parlament vom 11. Juni 2002 - Katastrophenschutz - Fortschritte bei der Umsetzung des Bereitschaftsprogramms für eventuelle Notfälle [KOM (2002) 302 endg. - Nicht im Amtsblatt veröffentlicht].

3) ZUSAMMENFASSUNG

In der Mitteilung zum Bereitschaftsplan für Notfälle hatte sich die Kommission zur Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten bei der Risikobewertung, der Lagerung von Hilfsmitteln, dem Warnsystem und Einsätzen bei Terrorangriffen oder eventuellen Notfällen (beispielsweise atomaren, radiologischen, biologischen oder chemischen Bedrohungen oder Angriffen) verpflichtet. In dieser Mitteilung werden die diesbezüglich erreichten Fortschritte und die zwischen dem Verfahren zur Koordinierung des Katastrophenschutzes und den Aktivitäten in den Bereichen Pharmazie, Gesundheit und Forschung erzielten Synergieeffekte präsentiert.

Der Katastrophenschutz

Im Rahmen des Katastrophenschutzes ist das Programm auf folgende Schwerpunkte ausgerichtet:

Expertenteams für die Koordinierung und die Einsätze: allgemeine Kriterien zur Feststellung des verfügbaren Fachwissens wurden festgelegt. Der Kommission liegt nun ein Verzeichnis der verfügbaren Ressourcen mit den erforderlichen Qualifikationen in den Mitgliedstaaten vor.

Die in den Mitgliedstaaten verfügbaren Einsatzteams und -mittel wurden ermittelt.

Ausbildung und Übungen der Einsatzteams: ein spezielles Ausbildungsprogramm wurde entworfen. Die ersten Ausbildungsmaßnahmen zielen auf Kompatibilität und Komplementarität der einzelnen Teams ab. Ende 2002 werden Simulationsübungen durchgeführt, um die Reaktionsfähigkeit der Mitgliedstaaten zu prüfen und die Arten der Intervention zu bewerten und anzupassen. Auch ein Austauschprogramm für Experten wird geschaffen.

Notfallkommunikations- und -Informationssysteme: die technologischen Aspekte und Sicherheitsmaßnahmen des Kommunikationsnetzes wurden festgelegt. Die Zusammenschaltung des Kommunikationsnetzes mit anderen, bereits bestehenden Netzen ist vorgesehen. Die Kommission hat eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen zur Prüfung und Bewertung der Kommunikation zwischen den Einsatzzentren veröffentlicht.

Das Beobachtungs- und Informationszentrum: dieses Zentrum, das sich auf ein Netz rund um die Uhr besetzter Kontaktstellen der Mitgliedstaaten stützt, wurde von der Kommission eingerichtet, damit eine ständige Verbindung zu den Katastrophenschutzzentren der Mitgliedstaaten besteht. Die Humanressourcen des Zentrums wurden aufgestockt.

Der Gesundheitsschutz

Das Netz für epidemiologische Überwachung und Kontrolle übertragbarer Krankheiten in der Europäischen Union wurde weiter ausgebaut.

Ein Programm im Hinblick auf die Vorbereitung und Reaktionsfähigkeit bei Angriffen mit biologischen und chemischen Stoffen wurde entwickelt.

Im Rahmen des Gesundheitsschutzes wurde die Zusammenarbeit mit Drittländern und internationalen Organisationen ausgebaut. So wurde beispielsweise die Globale Aktionsgruppe für den Schutz vor Gesundheitsbedrohungen geschaffen. Sie ermöglicht den Austausch von Informationen über Einsätze im Gesundheitsbereich, die Überwachung von Krankheiten, die Kontaminierung der Nahrungskette und des Wassers sowie die Versorgung mit und Lagerung von Arzneimitteln. In Bezug auf den Bioterrorismus arbeitet die Kommission ferner mit der Weltgesundheitsorganisation (EN, FR, ES) zusammen.

Dank der Maßnahmen im Pharmabereich verfügt das Verfahren für den Katastrophenschutz über die erforderlichen Ressourcen (an Impfstoffen, Arzneimitteln usw.) zur Bekämpfung des Bioterrorismus. Ein System zur Koordinierung der Pharmaverteilernetze in der Europäischen Union könnte aufgebaut werden.

Forschungstätigkeit

Große Fortschritte wurden dank verschiedener Tätigkeiten und Arbeitsgruppen im Bereich Forschung bei der Bekämpfung atomarer, radiologischer, biologischer und chemischer Bedrohungen erzielt. Die Gemeinsame Forschungsstelle (GFS (EN)) der Europäischen Union ist in diese Arbeiten einbezogen.

4) DURCHFÜHRUNGSMASSNAHMEN

5) WEITERE ARBEITEN

 
Letzte Änderung: 12.07.2005
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