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Der Binnenmarkt für Waren: externe Dimension

Binnenmarkt

Um optimal zu funktionieren muss der Binnenmarkt mit der internationalen Entwicklung Schritt halten. Viele seiner Akteure (Finanzeinrichtungen, Unternehmen usw.) sind jenseits unserer Grenzen tätig. Die europäischen Erzeugnisse werden weltweit vermarktet. Gleichzeitig durchquert ein kontinuierlicher Strom ausländischer Waren Europa. Bisweilen können Widersprüche zwischen den Grundsätzen und Normen des Binnenmarktes und den Regeln von Drittländern auftreten. Darüber hinaus müssen Urheberrechts-, Patent- und Datenschutz unabhängig von der Bestimmung des Erzeugnisses gewährleistet sein. Die meisten mit dem Binnenmarkt zusammenhängenden Maßnahmen haben daher internationalen Bezug, dessen Kohärenz durch die Europäische Union gewährleistet wird. Es obliegt der Union ferner, den Austausch von Gütern und Dienstleistungen mithilfe eines klaren, angepassten Rahmens zu erleichtern bzw. zu fördern (Schaffung von Freihandelszonen mit den Partnern) und gemeinsame, weltweit geltende Normen zu unterstützen. Schließlich ist die externe Dimension des Binnenmarktes eng mit der europäischen Erweiterungspolitik verknüpft, da jeder Beitritt die Übernahme der europäischen Rechtsvorschriften voraussetzt.

 

Siehe auch

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