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Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge

Mit der Verordnung soll die Erarbeitung der im Amtsblatt veröffentlichten Ausschreibungen mittels eines einheitlichen Klassifikationssystems für die Beschreibung des Auftragsgegenstandes erleichtert werden.

RECHTSAKT

Verordnung (EG) Nr. 2195/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 5. November 2002 über das Gemeinsame Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV) [Siehe Änderungsrechtsakte].

ZUSAMMENFASSUNG

Mit der Verordnung wird ein einheitliches Klassifikationssystem, das Gemeinsame Vokabular für öffentliche Aufträge („Common Procurement Vocabulary“ – CPV) eingeführt. Diese Klassifikation soll allen Bedürfnissen bei der Vergabe von Bauaufträgen, Lieferaufträgen und Dienstleistungsaufträgen Rechnung tragen. Die Einführung des CPV vereinheitlicht die Referenzsysteme, die die Auftraggeber für die Beschreibung des Auftragsgegenstandes verwenden, und verbessert somit die Transparenz der öffentlichen Beschaffungsmärkte, die den Gemeinschaftsrichtlinien unterliegen.

Das CPV ordnet jeder Beschreibung eines Auftragsgegenstandes, für die es eine Fassung in allen EU-Amtssprachen gibt, einen numerischen Code zu. Das CPV umfasst:

  • einen Hauptteil, der aus einer Reihe von numerischen Codes besteht, die jeweils acht Ziffern umfassen und in Abteilungen, Gruppen, Klassen und Kategorien unterteilt sind. Eine neunte Ziffer dient zur Überprüfung der vorstehenden Ziffern;
  • einen Zusatzteil, der die Beschreibung des Auftragsgegenstandes ergänzt, indem er die Eigenschaften und die Zweckbestimmung des zu erwerbenden Gutes weiter präzisiert.

Die Liste der CPV-Codes und die Tabellen der Entsprechungen zwischen dem CPV und anderen Nomenklaturen können über die Internet-Site "Système d’information pour les marchés publics" (SIMAP) abgerufen werden.

Art und Aufbau des CPV variieren infolge der Marktentwicklungen, um seine Effizienz beizubehalten. Aus diesem Grunde wurde die Struktur des Zusatzteils erheblich verändert, um den Merkmalen der Güter und Dienstleistungen Rechung zu tragen und somit die Zahl der Codes im Hauptteil zu verringern.

Mit der letzten Überarbeitung des CPV soll dieses Instrument benutzerfreundlicher gestaltet werden, indem es weniger auf die Materialien als auf die Produkte ausgerichtet ist. Außerdem wurde die Hierarchie des CPV rationalisiert.

Die Bekanntmachungen von Ausschreibungen, die den Gemeinschaftsrichtlinien unterliegen, werden von der TED-Datenbank im Amtsblatt – Reihe S veröffentlicht. TED verwendet seit dem 20. Dezember 2003 die CPV-Codes, die mit Annahme der Änderung der europäischen Richtlinien verbindlich werden.

BEZUG

RechtsaktInkrafttretenTermin für die Umsetzung in den MitgliedstaatenAmtsblatt
Verordnung (EG) Nr. 2195/2002

16.12.2003

-

ABl. L 340 vom 16.12.2002

ÄnderungsrechtsaktInkrafttretenTermin für die Umsetzung in den MitgliedstaatenAmtsblatt
Verordnung (EG) Nr. 596/2009

18.7.2009

-

ABl. L 188 vom 18.7.2009

Die im Nachhinein vorgenommen Änderungen und Berichtigungen der Verordnung (EG) Nr. 2195/2002 wurden in den Grundlagentext eingefügt. Diese konsolidierte Fassung hat ausschließlich dokumentarischen Charakter.

VERBUNDENE RECHTSAKTE

Verordnung (EG) Nr. 2151/2003 der Kommission vom 16. Dezember 2003 [ABl. L 329 vom 17.12.2003].
Die derzeitige Verordnung passt die technischen Verbesserungen an, die sich während des Gesetzgebungsverfahrens zur Verabschiedung der Verordnung (EG) Nr. 2195/2002 ergaben, jedoch nicht in dieser Verordnung berücksichtigt werden konnten. Folglich sollten sie in die Anhänge der Verordnung aufgenommen werden.

Verordnung (EG) Nr. 451/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. April 2008 zur Schaffung einer neuen statistischen Güterklassifikation in Verbindung mit den Wirtschaftszweigen (CPA) und zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr. 3696/93 des Rates (Text von Bedeutung für den EWR) [ABl. L 145 vom 4.6.2008].

Letzte Änderung: 17.02.2011
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