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ECHO: Jahresbericht 2007

Der Bericht legt die Aktivitäten der Generaldirektion Humanitäre Hilfe der Europäischen Kommission im Jahr 2007 dar. Während dieses Zeitraums gab es keine größere humanitäre Krise. Allerdings hat die Häufigkeit und Intensität der aufgrund des Klimawandels verschärften Naturkatastrophen zugenommen. Auch wenn die Zahl der Konflikte unverändert geblieben ist, sind sie tendenziell von längerer Dauer und richten immer größere Zerstörungen an, wobei die Zahl der Flüchtlinge in den letzten Jahren zurückgegangen ist.

RECHTSAKT

Bericht der Kommission vom 9. Juli 2008 - Jahresbericht 2007 der Generaldirektion Humanitäre Hilfe (ECHO) [KOM(2008) 449 endg. – Nicht veröffentlicht im Amtsblatt].

ZUSAMMENFASSUNG

Das Budget der Generaldirektion Humanitäre Hilfe (GD ECHO) belief sich 2007 auf 722 Millionen Euro. Mit den von ihr finanzierten Aktionen konnte schnell auf die natürlichen oder von Menschen verursachten Katastrophen und Krisen in Drittländern reagiert werden.

Wichtigste Maßnahmen

Die GD ECHO hat 55 % ihres Budgets für die afrikanischen, karibischen und pazifischen Staaten (AKP-Staaten) verwendet, wobei der Schwerpunkt insbesondere auf Afrika (Sudan, Demokratische Republik Kongo, Tschad, Simbabwe, Sahelzone, Uganda und Äthiopien) lag.

20 % des Budgets entfielen auf Asien und Lateinamerika, wo Afghanistan, Iran, Pakistan und Myanmar sowie Peru, Nicaragua, Bolivien und Kolumbien von Krisen und Naturkatastrophen betroffen waren.

Die Staaten des Nahen Ostens und die Neuen Unabhängigen Staaten (NUS) erhielten 16 % des Budgets, um die gefährdeten Bevölkerungsgruppen im Westjordanland und im Gazastreifen, die palästinensischen Flüchtlinge im Libanon, in Jordanien und Syrien sowie die durch den Tschetschenien-Konflikt gefährdete Bevölkerung zu unterstützen.

Die GD ECHO hat weiterhin die Bevölkerungsgruppen unterstützt, die Opfer vergessener Krisen sind wie die Sahrawi-Flüchtlinge in Algerien, die bhutanesischen Flüchtlinge, die Opfer der maoistischen Insurrektion in Nepal und die von den Unruhen in Indien betroffene Bevölkerung (Jammu und Kaschmir).

2007 wurde die Strategie zur Verknüpfung von Soforthilfe, Rehabilitation und Entwicklung (LRRD) durch Inkrafttreten des Instruments für Entwicklungszusammenarbeit (2007-2013) (ICD) und des Stabilitätsinstruments (2007-2013) intensiviert.

Die Katastrophenvorsorge ist ein wichtiges Ziel geblieben, das durch die Einrichtung von DIPECHO-Projekten auf lokaler und regionaler Ebene umgesetzt wird. Diese Projekte sollten die gefährdete Bevölkerung für potenzielle Gefahren sensibilisieren.

Spezielle Finanzierungsprogramme kamen Nichtregierungsorganisationen und internationalen Organisationen sowie einzelnen Organisationen der Vereinten Nationen zugute, die mit der Kommission jeweils Partnerschaftsrahmenverträge und Rahmenabkommen geschlossen haben.

Der Anhang des Berichts enthält eine ausführliche Beschreibung der 2007 finanzierten Maßnahmen.

Weitere Maßnahmen

Die GD ECHO hat die Umsetzung und die Qualität der geleisteten humanitären Hilfe sichergestellt und dabei insbesondere auf die Sicherheit des humanitären Personals vor Ort, auf die Schnelligkeit der Interventionen und die Stärkung der Kontrollen in allen Phasen des Projektzyklus geachtet.

Die Kommission hat außerdem ihre Beziehungen zu anderen europäischen Institutionen, nationalen Institutionen der Mitgliedstaaten, internationalen Organisationen und entwicklungspolitischen Akteuren intensiviert.

Hintergrund

Die GD ECHO handelt im Rahmen des 2007 vom Europäischen Parlament, dem Rat und der Kommission unterzeichneten Europäischen Konsens zur humanitären Hilfe. 2008 soll der Konsens seine Fortsetzung in einem Aktionsplan mit konkreten Maßnahmen finden.

Letzte Änderung: 21.01.2009

Siehe auch

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Generaldirektion Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz (EN) (FR).

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