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Glossar

Vorsitz des Rates der Union

Der Vertrag von Lissabon sieht vor, dass der Vorsitz des Rates der Union in seinen verschiedenen Zusammensetzungen von Gruppen von drei Mitgliedstaaten wahrgenommen wird, deren Zusammensetzung die Verschiedenheit und das geografische Gleichgewicht innerhalb der Union berücksichtigt. Diese Gruppen werden vorab festgelegt und in gleichberechtigter Rotation der Mitgliedstaaten zusammengestellt. Jedes Mitglied der Gruppe nimmt den Vorsitz für einen Zeitraum von sechs Monaten wahr.

Der Vorsitz des Rates „Auswärtige Angelegenheiten“ wírd vom Hohen Vertreter der Union für Außen- und Sicherheitspolitik wahrgenommen, der auch für die Vertretung der Union in Fragen der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik zuständig ist.

Die Wahrnehmung des Vorsitzes ist obligatorisch. Die Mitgliedstaaten leisten so ihren Beitrag zum reibungslosen Funktionieren der Gemeinschaftsorgane. Der Vorsitz hat folgende Aufgaben:

  • Leitung der Sitzungen des Ausschusses der Ständigen Vertreter und der anderen Arbeitsgruppen und Ausschüsse des Rates;
  • Organisation und Leitung der Arbeit des Rates gemäß dessen Geschäftsordnung;

Siehe:

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