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Nachhaltige Entwicklung

Nachhaltige Entwicklung bezeichnet einen Prozess, der die wirtschaftliche Entwicklung und den Schutz des sozialen und ökologischen Gleichgewichts in Einklang bringt.

Die Einbeziehung von Umweltbelangen bei der Planung und Durchführung anderer europäischer Politiken (Energie-, Forschungs-, Industrie-, Landwirtschaftspolitik, usw.) ist von grundlegender Bedeutung, um das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung zu verwirklichen. Dieser Grundsatz wurde durch den Vertrag von Maastricht eingeführt. Beim Gipfeltreffen von Cardiff wurden 1998 die Grundlagen für eine koordinierte Aktion auf europäischer Ebene gelegt.

Danach hat die EU im Mai 2001 eine Strategie für nachhaltige Entwicklung angenommen, die im Jahr 2006 einer Überprüfung unterzogen wurde, um so bestehende Lücken zu schließen und ihr neue Impulse zu verleihen. Mit der von der Kommission im Jahr 2002 beschlossenen globalen Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung wurde die Strategie zudem um eine externe Dimension erweitert.

Mit dem Vertrag von Lissabon wurde die nachhaltige Entwicklung in die von der Europäischen Union zu verfolgenden Ziele aufgenommen (Artikel 3 Absatz 3 des Vertrags über die Europäische Union).

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