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Glossar

Einheitlicher institutioneller Rahmen

Das Konzept des einheitlichen institutionellen Rahmens ergab sich aus der institutionellen Architektur, die durch den Vertrag von Maastricht eingeführt wurde (Artikel 3 des Vertrags). Es sollte die Kohärenz und Kontinuität der Maßnahmen zur Erreichung der Ziele der Europäischen Union (EU) sicherstellen. Dieses Konzept setzte voraus, dass die Institutionen der Union und der Gemeinschaft die gleichen waren. Damit waren sie am Entscheidungsprozess der verschiedenen Pfeiler der Europäischen Union beteiligt.

Der Vertrag von Lissabon vereinfacht die europäische institutionelle Architektur. Er hebt die Pfeilerstruktur auf und ersetzt die Europäische Gemeinschaft durch die Europäische Union.

Siehe auch:

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